WASHINGTON – Nicht ohne Grund ist der US-Staat Nevada mit Las Vegas das Spielerparadies der USA: Selbst bei der Präsidentenwahl war dort ein Kartenspiel entscheidend.
Nachdem die Wahl zur Bezirkskommission von White Pine County einen Gleichstand von je 1847 Stimmen für die beiden Bewerber ergeben hatte, griffen die zwei Konkurrenten zu einem Kartenspiel und zogen: Die Kreuz-Dame schlug die Karo-Sieben und gab damit den Ausschlag.
Der unterlegene Kandidat akzeptierte sein Pech im Spiel und gratulierte dem Gewinner. Im Wahlgesetz von Nevada sind für den Gleichstand bei einer Wahl drei Möglichkeiten vorgesehen: Die Bewerber können eine Münze werfen, Strohhalme ziehen oder eben eine Karte aussuchen.