BLICK in Slowenien Hier wuchs die First Lady auf

SEVNICA (SLOWENIEN) - Melania Tump (46) wuchs in einem slowenischen Dorf auf. BLICK besuchte den Ort und sprach mit Einheimischen. Viele sind stolz auf die neue First Lady. Einer erinnert sich, wie Melania als Kind war.

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Im Wahlkampf blieb Melania Trump (46) im Hintergrund. Jetzt sind alle Augen auf sie gerichtet. Die Welt weiss nur wenig über die neue First Lady der USA. So viel ist bekannt: Das Ex-Model wuchs in Slowenien auf. Kindheit und Jugend verbrachte sie im Dorf Sevnica in der Nähe der kroatischen Grenze. Mit 17 Jahren verliess die schöne Melania die 5000-Einwohner-Gemeinde und startete erfolgreich eine internationale Modelkarriere.

BLICK begab sich in ihrer Heimat auf Spurensuche. Fast alle sind stolz und glücklich, dass eines ihrer Mädchen es bis ins Weisse Haus geschafft hat. Hier war man zuvor, wenn überhaupt, nur lokal berühmt – für Rotwein und Salami. Jetzt hat Sevnica ein neues Aushängeschild.

«Hoffentlich vergisst sie ihre Wurzeln nicht»

Einer, der viel über die neue First Lady weiss, ist Aloyz Zavrshik (63). Der Slowene lebte im selben Wohnblock wie früher Melania und ihre Familie. «Sie war ein ganz normales Mädchen, das mit den anderen Kindern spielte», sagt er. Er erinnert sich genau an ihre Entschlossenheit: «Wenn sie sich für etwas entschied, zog sie es durch.» Für Zavrshik ist klar: «Deshalb hat sie so viel Erfolg. Sie arbeitete hart an ihrer Karriere als Model.» Als stolzer Nachbar wünsche er ihr nur das Beste.

Ebenso wie die Jungen im Dorf. Die beiden Kellnerinnen Marjeta Rak (25) und Suzi Mirt (22) sehen Melania als Einheimische: «Klar ist sie aus Sevnica. Sie ist so hübsch wie alle Frauen von hier.» Auch die zwei Freundinnen Tia-Marie Pozun (15) und Sasa Jures (15) sind begeistert: «Melania zeigt Slowenien von der besten Seite. Sie ist eine starke, selbstbewusste Frau.» Nur etwas macht ihnen Sorgen: «Hoffentlich vergisst sie ihre Wurzeln nicht. Bis jetzt hat sie ja nie über uns gesprochen.»

Einwohner hoffen auf Touristenboom

Viele Einheimische hoffen nach den US-Wahlen auf einen Aufschwung. Das verschlafene Nest ist alles andere als eine Touristenhochburg. «Wir könnten etwas Abwechslung gebrauchen», sagt Uros Drnjac (35). «Unser Dorf war bis heute kaum bekannt. Das Medieninteresse ist ungewohnt, aber gut für uns.» Genau wie er denkt auch Remar Zdravko (50), der den örtlichen Infoschalter für Besucher leitet und nur wenig Arbeit hat: «Eigentlich haben wir viel zu bieten. Tolle Natur, feines Essen und natürlich die schönsten Frauen.» 

Publiziert am 11.11.2016 | Aktualisiert am 13.11.2016
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2 Kommentare
  • Hubertus  Frankenstein aus Wohlen
    11.11.2016
    Das ist eine sehr gute Seite von Trump, dass er bei seiner Frau auf die menschlichen Werte achtete - unabhängig ihrer Herkunft - und nicht einfach nur eine Lady aus der High-Society an sich heranliess.
  • Marlies  Hess aus Langenthal
    11.11.2016
    Eine wahrlich tolle Karriere. In der Schweiz wachsen sie meisten auch so auf. In einem hässlichen Plattenbau. Eine US First Lady aus der Schweiz, gab es bis anhin nie.