
Bitte melden Sie sich an, um Ihren Kommentar abzugeben.
Wenn Sie ein Konto bei Facebook haben, können Sie sich damit anmelden.
«The Beast» heisst in CIA-Kreisen das neue Auto von US-Präsident Barack Obama. Einen Chemiewaffen-Angriff oder Maschinengewehr-Feuer wehrt der Wagen mit einem müden Lächeln ab. Für den Fall, dass sich Obama ernsthafter verletzt, stehen im Wagen Eigenblut-Konserven bereit.
Der «Cadillac One» ist ein Panzer mit dem Aussehen einer Luxuslimousine. Am nächsten Dienstag, gleich nach seiner Vereidigung, gondelt Obama zum ersten Mal mit den neu angeschafften Wagen zum Weissen Haus.
In Bern könnten die Bundesräte vor Neid erblassen, würde man meinen. Doch während die Amerikaner stolz auf ihre Staatskarosse sind, üben sich unsere Magistraten in gut eidgenössischer Bescheidenheit.
Bundesrat Ueli Maurer meinte kürzlich, ein Fiat Cinquecento würde ihm als Bundesratswagen genügen, im Moment benutzt er als Dienstwagen immer noch seinen Subaru Legacy. Kollega Leuenberger erklärte sogar kurzerhand die Zürcher Verkehrsbetriebe VBZ zu seiner «Staatskarosse».
Natürlich haben unsere Magistraten aber mehr zu bieten. Neben den persönlichen Dienstwagen (kann jeder selbst aussuchen für maximal rund 100000 Franken) stehen ihnen so genannte Repräsentationsfahrzeuge zur Verfügung, selbstverständlich mit Chauffeur. Dieser ist für den Personenschutz und fürs «Fahren in erhöhtem Risiko» ausgebildet. Dabei handelt es sich um sieben Mercedes 430/450.
Zusätzlich verfügt der Bund noch über zwei bis drei gepanzerte Spezial-Mercedes für Staatsempfänge, wie Hansruedi Moser, Infochef der Bundeskanzlei, gegenüber Blick.ch bestätigte. Diese Staatskarossen werden von der Armee gewartet. «Ihre Ausrüstung und ihr Preis sind geheim», so Moser. Sie würden jedoch einer speziellen Fahrzeugprüfung unterliegen. (bih)