Bei Benefiz-Dinner in New York Trump wird von Bankett-Gästen ausgebuht

NEW YORK (USA) - 24 Stunden nach dem TV Duell sind die Rivalen Hillary Clinton und Donald Trump bei einem Benefiz-Dinner in New York aufeinandergetroffen: Der Immobilienmogul wurde von den Gästen für seine Clinton-Witze mit Buhrufen gewürdigt.

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Donald Trump und Hillary Clinton haben sich in einer humoristischen Wahlkampfpause am Donnerstag in New York gegenseitig verbal aufs Korn genommen. Trumps Seitenhiebe wurden beim Benefiz-Dinner phasenweise nicht goutiert. Das Publikum reagierte mit Buhrufen.

«Sie ist korrupt, sie wurde sogar aus dem Watergate-Untersuchungsausschuss geworfen», sagte Trump bei der traditionellen Veranstaltung der New Yorker Alfred-E.-Smith-Memorial-Foundation zugunsten katholischer Kindereinrichtungen. Er spielte damit auf eine seit langer Zeit kursierende, aber nie bestätigte Verschwörungstheorie an.

Die Quittung waren Buhrufe der Bankett-Gäste. US-Beobachter konnten sich nicht erinnern, dass jemals zuvor ein Redner bei der Traditionsveranstaltung ausgebuht wurde.

Die meisten Lacher konnte Trump auf seine Seite ziehen, als er einen Witz auf Kosten seiner Frau Melania machte: «Michelle Obama hielt eine Rede und alle sagten, die sei grossartig», sagte Trump. «Melania hielt exakt die selbe Rede, und wird kritisiert. Ich verstehe es nicht», sagte er in Anspielung auf Parteitagsrede seiner Frau, die in Teilen ein Plagiat war.

Clinton hielt sich mehr zurück und übte sich in Selbstironie. «Das ist hier ein Geschenk für Sie - normalerweise nehme ich viel Geld für solche Reden», sagte sie eingangs ans Publikum gerichtet, den Vorwurf ihrer Kritiker, sie lasse sich von Wall-Street-Bossen für Reden bezahlen, aufs Korn nehmend.

«Ich sage immer was die Leute hören wollen», sagte sie weiter und schickte hinterher: «Diese Wahl wird sehr bald vorüber sein.» (SDA)

Publiziert am 21.10.2016 | Aktualisiert am 24.10.2016
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  • Roland  Benz , via Facebook 21.10.2016
    So verzerrt wie die Medien die Debatten bisher analysiert haben, wäre es aber auch durchaus möglich, dass es entweder gar keine Buhrufe gab, oder es gar keine Clinton Witze waren, sondern die Wahrheit und diese deshalb Frau Clinton gegolten haben. Es ist durchaus möglich, das Donald Trump die $225000 Schmiergelder erwähnte, die Frau Clinton von einer brasilianischen Bank erhielt, um für offene Grenzen zu stimmen oder die Mauer zur Mexikanischen Grenze, welche Frau Clinton 2006 bauen wollte.
  • Sandro  Müller 21.10.2016
    Als Bürger eines solchen Landes, würde ich mich in Grund und Boden schämen.

    Was da abgeht ist mehr als nur peinlich. Und sowas spielt sich als Grossmacht auf.

    Ich kann dieses, im wahrsten Sinne des Wortes, Affentheater nicht mehr sehen, hören oder lesen!

    Was interssiert uns überhaupt, was da gewählt wird?!
  • Wilhelm  Tell aus Laufen
    21.10.2016
    Ich habe dazu nur eine Frage: Aus einem 320 Mio. Einwohnervolk gibt es nur 2 Parteien und 2 Kandidaten. Wählbar ist das kleiner Übel: Pest oder Cholera. Sowas nennt sich Demokratie und beide Kandidaten sind um die 70 Jahre alt. In einem andern Land wäre der Präsident in diesem Alter längst zurückgetreten und dort lässt man sie wählen. Für mich irgendwie unverständlich, dass so eine Figur in Kürze soviel Macht besitzt.
    • Marion  Jost aus Schönenwerd
      21.10.2016
      Das Volk hat doch gewählt, es gab Kandidaten, also warum jammern? Was ich viel schlimmer finde ist das Wahlmänner-System das jemanden der eigentlich mehr Stimmen gemacht hat, trotzdem zum Verlierer erklärt!
    • Ewald  Rindlisbacher aus Grayland
      21.10.2016
      Die USA hat nicht nur 2 Parteien, was soll dieser Quatsch. Ich waehle in den naechsten Tagen und habe ca. 10 Kanditaten zur Auswahl. Man hoert nur weniger von den anderen, da sie kleiner sind, aber die 3. Partei sind die Liebertarians (nicht liberals) und dann 4. die Gruenen, dann kommen einige kleinere. Jeder ist frei andere Parteien zu waehlen und in der US Geschichte ware nicht nur Rebublicans und Demokrats. Niemand ist gezwungen nur aus diesen beiden Parteien zu waehlen.
    • Marco  Goby 21.10.2016
      @ Marion Jost
      Möchte wissen, wer von den Wahlmännern, die Trump die Stimme gegeben haben (oder geben mussten!) nach all den Entgleisungen heute noch hinter ihm stehen! Aber leider gibt es in den USA nur schwarz oder weiss, Demokraten oder Republikaner, was der Politik unheimlich schadet!
      Für den Moment wäre die beste, aber leider nicht realisierbare Lösung, Obama noch für eine dritte Amtszeit zu wählen. Die Amis werden weder mit Clinton, geschweige denn mit Trump glücklich werden!
    • Beat  Schenker aus Lugano
      21.10.2016
      Ich glaube die Kritik am Wahlmännersystem ist nicht unbedingt angebracht. Der Zweck dürfte sein das die kleineren Staaten nicht komplett überstimmt werden und damit bedeutnisslos werden.
    • Marco  Goby 21.10.2016
      @ Ewald Rindlisbacher
      Wieso hört man denn von all den anderen Parteien nichts? Wenn ich von den Staaten höre, dann jeweils nur von den Republikanern oder den Demokraten! Erklären Sie mir einmal, was die ganzen restlichen Parteien falsch machen, dass man sie im Ausland nicht wirklich wahrnimmt!!??
    • Hans  Peter 21.10.2016
      Es sind 325 Millionen US Amerikaner (ohne Illegale) und doch, es gibt die anderen Parteien sehr wohl. Aber Geld regiert die Welt, dort genauso wie bei uns, das ist die Erklärung zu Ihren Zweifeln.
    • Marion  Jost aus Schönenwerd
      21.10.2016
      Herr Schenker, dann verstehen Sie das System nicht, die Wahlmänner sind prozentual zu den Einwohnern gerechnet, kleine Staaten haben wenig Wahlmänner, es ist also absolut egal! Das 2 Parteiensystem ist schlecht, denn man blockiert sich nur, es gibt keine weitere Seite die den Ausschlag in eine Richtung geben kann! Das ganze System ist falsch!
      @Rindlisbacher; die anderen Parteien sind zu klein und haben somit keinen relevanten Einfluss!
      @Goby: die Wahlmänner haben jetzt die Chance es zu ändern!
  • Ernst  Roos 21.10.2016
    Bei den Eliten und der Presse/Medienlandschaft kommt Trump überhaupt nicht gut an. Beim gemeinen Fussvolk daher umso mehr. Auch wird nur negativ über ihn berichtet und Dinge die er sagt werden völlig aus dem Kontext gerissen und somit als dummes Zeug abgetan. Es wird generell zuviel Meinungsmache betrieben und nicht sachlich berichtet. Das ist doch Schade.