Aus Privatvermögen Trump gibt 100 Millionen US-Dollar für Wahl aus

TAMPA (USA) - Immobilienmogul Donald Trump greift kurz vor der Wahl in den USA noch einmal tief in die eigene Tasche: Er will 100 Millionen Dollar aus seinem eigenen Vermögen in dem Wahlkampf investieren.

Donald Trump investiert nochmals 100 Millionen Dollar in Wahlkampf play
Donald Trump investiert im Endspurt um die Wahl ordentlich Geld. AP

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Im Endspurt des US-Wahlkampfs will der republikanische Präsidentschaftskandidat Donald Trump noch einmal tief in die eigene Tasche greifen. Insgesamt will er im US-Wahlkampf 100 Millionen Dollar aus seinem eigenen Vermögen einsetzen.

Trump sagte dem Fernsehsender CNN, er sei bereit «noch sehr viel mehr auszugeben«. «Wir werden einen enormen Sieg einfahren», erklärte der rechtspopulistische Immobilienmilliardär zuversichtlich.

Welche genaue Summe er bis zum Wahltag in der übernächsten Woche noch ausgeben will, liess Trump in dem Interview offen. US-Medien schätzten, dass er noch eine höhere zweistellige Millionensumme aufbringen müsse, um auf die Gesamtsumme von 100 Millionen Dollar zu kommen.

Trotz des erheblichen Privatvermögens von Trump hat seine Gegenkandidatin Hillary Clinton im Wahlkampf einen finanziellen Vorteil, weil ihre Spendeneinnahmen deutlich höher sind als die des Republikaners.

Dieser Vorteil zeigt sich unter anderem darin, dass Clinton deutlich mehr Wahlkampfspots im Fernsehen schaltet. In Umfragen steht Clinton als Favoritin da. Das Internetportal realclearpolitics.com, das einen Durchschnitt aktueller Umfragewerte ermittelt, sah sie am Mittwoch mit 5,9 Prozentpunkten vor Trump. (SDA)

Publiziert am 27.10.2016 | Aktualisiert am 30.10.2016
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11 Kommentare
  • James  Macguire , via Facebook 28.10.2016
    Umfragen sind nichts wert. Letzte Woche hiesse es Trump hat einen 6 Prozent Rückstand.Musste dann lachen als ich sah das ein paar Tausend daran teilgenommen haben. Bestes Beispiel der Brexit :Überwältigende Umfragen spricht sich dagegen aus.Heute sind wir schlauer.
  • Annemarie   Setz 27.10.2016
    Was beiderseits für solche Wahlen ausgegeben wird, ist eine Schande. Man bedenke, wie vielen armen Menschen man mit diesem Geld helfen könnte. Aber das bedenken ehrgeizige Präsidentschaftsanwärter und -Anwärterinnen nicht. Es geht ihnen nur darum, an die Spitze ihres Landes zu gelangen.
  • Marco  Goby 27.10.2016
    Es ist schizophren, dass Trump erneut 100 Mio. US-Dollar für die Wahlen ausgibt, es handkehrum aber Millionen von Randständigen gibt, die in den Slums ohne einen einzigen US-Dollar leben und tagtäglich ums Überleben kämpfen müssen!
  • Anselm-Gilbert  Karlen aus Naters
    27.10.2016
    Das Geld in so kurzer Zeit ausgeben ist doch gut. Jemand verdient es und es gibt Jobs. Dieser Trump kann noch soviel Geld ausgeben, mit einer einzigen Nachricht egalisiert er das ausgegebene Geld. Nicht das was die TV-Spots und Inserate Aussagen, sondern das was er über Twitter versendet ist der wirkliche Trump. Und dieser wirkliche Trump ist einfach "unmöglich" um es noch gesittet auszudrücken. Gerne hoffe ich , dass es einen solchen Wahlkampf nur alle 100000 Jahre gibt.
  • Werner  Klee aus Kindhausen
    27.10.2016
    Zu allen Gründen, die gegen eine Wahl von Trump zum Präsidenten sprechen, fügt er jetzt selber noch einen weiteren hinzu, indem er viel Geld für eine aussichtslose Sache investiert und damit Zweifel an seiner Kompetenz als Finanzmanager aufkommen lässt.
    • Marion  Jost aus Schönenwerd
      27.10.2016
      Wer nachdenkt erkennt das, leider sind das nicht die meisten..... :-(
    • Hans-Ruedi  Bauer aus Altdorf
      27.10.2016
      Er ist nicht mehr 40 und muss sein Geld verdienen. Der hat mehr als genug bereits verdient. Auch wenn es nur eine kleine Chance gibt, er versucht wenigstens alles. Geld spielt bei ihm auch nach diesen 100mio "Verlust" keine Rolle.
    • Bünzli  Schorsch aus Buxtehude
      27.10.2016
      Tja, ich nehme mal an, dass Trump mindestens genau so schlau ist wie Sie, Herr Klee. Vielleicht kann es auch sein, dass die "Polls" nicht aussagekräftig sind. Es gab in den USA schon sehr oft Fälle, wo aus einem Umfrage-Vorsprung von 10 Prozent über Nacht eine Niederlage wurde. Aber das wissen Sie sicher alles! Sie sind ja informiert. Keine Frage.