Am Tag nach dem Wahl-Debakel So entspannt Fast-Präsidentin Hillary

Für Hillary Clinton ist die verlorene Wahl gegen Donald Trump die schwerste Niederlage ihrer Karriere. Am Tag danach macht die Politikerin aber einen ganz anderen Eindruck.

Nach Wahl-Debakel: Hillary Clinton ganz entspannt mit Hund im Wald play
Von Wahlschock keine Spur: Margot Gerster trifft Hillary Clinton am Tag nach der Niederlage im Wald. Facebook/Margot Gerster

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Als sich der grosse Triumph von Donald Trump (70) bei den US-Präsidentschaftswahlen abzuzeichnen begann, musste man sich Sorgen um seine Widersacherin Hillary Clinton (69) machen. Ihre Anhänger warteten stundenlang auf eine Rede zum Ausgang der Wahlen. Die Vollblutpolitikerin mied die Öffentlichkeit, musste die bittere Niederlage erst verdauen.

Das gelang ihr nun schneller als erwartet. Denn schon am Tag nach den Wahlen wurde Hillary Clinton wieder als Privatperson in der Öffentlichkeit gesehen – und zwar auf einem Spaziergang mit Mann Bill und ihren Hunden.

Angetroffen hat sie dort die Amerikanerin Margot Gerster. Die Mutter war gerade mit ihren Töchtern im Wald in der Nähe von Clintons Wohnort Chappaqua im US-Bundesstaat New York wandern, als ihr Hillary mit ihrem Mann Bill Clinton und ihren Hunden über den Weg lief.

Postby

Gerster zögerte keine Sekunde und bat um ein Foto mit der Beinahe-Präsidentin. Auf dem auf Facebook veröffentlichten Bild ist eine ungeschminkte und lachende Hillary Clinton zu sehen. Keine Spur von Niedergeschlagenheit oder gar Frust.

«Seit der Wahl fühlt sich mein Herz ganz gebrochen an», schrieb Gerster als Kommentar zu dem Schnappschuss. Beim Spaziergang im Wald seien dann wie aus dem Nichts Hillary Clinton und ihr Mann aufgetaucht. «Ich musste sie umarmen, mit ihr reden und ihr sagen, dass ich unendlich stolz bin, dass ich für sie stimmen durfte. Sie umarmte mich und bedankte sich, und wir tauschten einige Höflichkeiten aus. Dann liess ich sie weiter spazieren.» (cat)

Publiziert am 11.11.2016 | Aktualisiert am 13.11.2016
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11 Kommentare
  • Stefan  Huser aus Kriens
    11.11.2016
    Sperrt Hillary endlich ein. Dass wäre ein starkes Zeichen für die Gerechtigkeit, Glaubwürdigkeit und für unsere Demokratie. Mit ihr würden tausende andere folgen. Ob links oder rechts. Das wäre gut für unsere Demokratie. Im Namen des Volkes.
  • Max  Stirni 11.11.2016
    Frau Clinton braucht nach der Schockwahl des misogynistischen Rüpels Trump jede nur denkbare Unterstützung. ZB sollte sich der Blick überlegen jeden Mittwoch mit einem "Hillary Day" an ihr schweres Schicksal zugunsten der Frau zu erinnern. Mit Artikeln über ihr Wohlergehen und Interviews von VIPs wie heute mit Altbundesrätin Calmy Rey.

    Denn es ist keine Niederlage: Für Clinton stimmten mehr Amerikaner als für Trump. Diesen Umstand dürfen wir nie vergessen. Daher, Bravo Hillary und Klopp hoch!
    • Markus  Pfister 13.11.2016
      Es ging aber nicht um die Anzahl Stimmen... ansonsten hätte sich Trumps Wahlkampagne nicht auf die Swing States konzentriert, sondern auf die bevölkerungsreichen Staaten. Da es in Staaten wie Kalifornien aber zu keiner Mehrheit gereicht hätte, konnte Trump solche Staaten kampflos Clinton überlassen. Es ist daher müssig, sich über hätte, wäre und wenn den Kopf zu zerbrechen.
  • Michael   Frey 11.11.2016
    Ein Bild kann vieles aussagen. Jedenfalls kann sie jetzt in alle ruhe zurücklegen und mit ansehen, was aus ihren Land wird.
  • Beat  Schenker aus Lugano
    11.11.2016
    Mich Überrascht das gar nicht, Hillary hat politisch schon so viele Niederlagen eingesteckt, das Sie wusste was passieren könnte. Schon als Sie 2008 gegen Obama in den Vorwahlen unterlag, hatte Sie was selten gesagt wird am Tag nachdem es Ihr klar wurde sehr Aktiv für die Wahl von Obama gekämpft. Jedenfalls hat nicht Sie den Hass geschürt der Entstanden ist und wenn nun Trump gross zurücksteckt dann erst Recht ist er eine Schande für Amerika.
  • Boris  Kerzenmacher 11.11.2016
    Das Hauptproblem für Europa bei der Wahl von D. Trump ist der Umstand, dass sich viele Repräsentanten der EU negativ zu D. Trump äusserten. Es mag verständlich sein, dass gerade die kritische Haltung D. Trumps zur Einwanderung von Muslimen in die EU, übel aufgestossen ist. Dennoch war es ein Fehler, derartig im US-Wahlkampf Stellung zu beziehen. Auch darf man gespannt sein, welchen Preis die EU/Deutschland für diese Einmischung in die amerikanische Innenpolitik bezahlen muss.