Aktienmärkte reagieren Börsianer sehen Trump als Verlierer

Die Aktienmärkte in Fernost haben sich bereits eine Meinung zum TV-Duell zwischen Clinton und Trump gebildet. Sie sehen die Wahlchancen des Republikaners als gesunken.

Donald Trump bringt an Börse Aktienkurse zum Sinken play
Für die Börsianer in Fernost hat Trump verloren. (Archivbild) Toru Hanai

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Die Aktienmärkte in Fernost haben am Montag leicht zugelegt. Viele Anleger hätten nach dem zweiten TV-Duell der US-Präsidentschaftskandidaten die Demokratin Hillary Clinton als Siegerin ausgemacht, sagten Händler. Sie seien ermutigt, dass aus ihrer Sicht die Chancen des republikanischen Kandidaten Donald Trump bei der Wahl im November gesunken seien.

Der 70-Jährige steht seit dem Wochenende wegen eines Videos aus dem Jahr 2005 massiv unter Druck, in dem er sich sexistisch über Frauen äussert. Viele Anleger befürchten, dass unter einem Präsidenten Trump mit deutlich mehr Unsicherheit zu rechnen wäre als unter der ehemaligen Aussenministerin Clinton.

Während die Tokioter Börse wegen eines Feiertags geschlossen war, lag der MSCI-Index für asiatische Aktien ausserhalb Japans 0,1 Prozent im Plus. Die chinesische Börse in Shanghai legte 1,3 Prozent zu. Der südkoreanische Markt in Seoul schloss knapp 0,2 Prozent höher.

Samsung unter Druck

Hier stand vor allem die Aktie von Samsung wegen der Akku-Probleme rund um sein Premium-Smartphone Galaxy Note 7 unter Druck. Der Elektronikkonzern setzte die Produktion des Handys einem Insider zufolge vorläufig aus.

Grund seien die Berichte über brennende Akkus, meldete die südkoreanische Nachrichtenagentur Yonhap. Samsung sprach von Anpassungen bei den Auslieferungen wegen verstärkter Qualitätskontrollen. Die Aktie verlor 1,5 Prozent an Wert.

Am Devisenmarkt stieg der mexikanische Peso, der als US-Wahlkampfbarometer gilt, zum Dollar um rund zwei Prozent auf den höchsten Stand seit fast einem Monat. Im September hatte die mexikanische Währung im Vergleich zum Dollar ein Rekordtief erreicht, weil Anleger einen Sieg von Trump erwarteten. Er will unter anderem eine Mauer an der Grenze zwischen den USA und Mexiko bauen und den Handel mit dem Land einschränken. (SDA)

Publiziert am 10.10.2016 | Aktualisiert am 31.10.2016
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1 Kommentare
  • Manfred  Grieshaber aus Zollikon
    10.10.2016
    Die Fernsehdebatte war nicht das entscheidende Ereignis sondern das was der republikanische Mehrheitsführer im Repräsentantenhaus heute tat. Paul Ryan erlaubte den republikanischen Senatoren jetzt ihren eigenen Wahlkampf mit Fokus auf den Senat zu führen, notfalls sogar gegen Donald Trump. Man will die Senatsmehrheit behalten. Das hat zur Folge das die Partei größere Summen aus Trumps Wahlkampffonds auf die Senatoren überträgt. Damit hat Trump in seiner eigenen Partei keine Mehrheit mehr.