USA fordern: Nato soll sich am Kampf gegen den IS beteiligen

Die Nato soll für den Kampf gegen die Terrormiliz IS Awacs-Flugzeuge bereitstellen. Diese sind mit Radar- und Kommunikationstechnik ausgestattet.

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Die USA wollen die NATO an der internationalen Koalition gegen die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) beteiligen. Die NATO-Zentrale in Brüssel betätigte gestern Abend den Eingang einer entsprechenden Anfrage. Sie werde derzeit im Kreis der Bündnispartner diskutiert, sagte eine Sprecherin.

Den offiziellen Angaben zufolge geht es konkret um die Bereitstellung von Awacs-Flugzeugen des Bündnisses. Die mit Radar- und Kommunikationstechnik ausgestatteten Maschinen könnten nach Informationen der Nachrichtenagentur dpa als fliegende Gefechtsstände Luftangriffe auf Terroristen-Stellungen in Syrien und im Irak koordinieren.

Die NATO als solche ist bislang nicht an der Anti-IS-Koalition beteiligt. Die Mitgliedsstaaten leisten lediglich auf unterschiedliche Art und Weise als Nationalstaaten Unterstützung.

US-Verteidigungsminister Ashton Carter hatte am Mittwoch ein neues Zusammentreffen von mehr als zwei Dutzend Ländern der Koalition in drei Wochen in Brüssel angekündigt. Dort solle auch über zusätzliche Anstrengungen gesprochen werden.

Bereits vor einigen Wochen hatte die NATO beschlossen, Awacs-Flugzeuge in die Türkei zu verlegen. Dieser Entsendung geht allerdings auf eine Bitte der Regierung in Ankara zurück.

Der Bündnispartner fühlt sich durch die Konflikte in der Region bedroht. Unter anderem sollen in Syrien eingesetzte russische Kampfflugzeuge mehrfach den türkischen Luftraum verletzt haben. Im November kam es zu einem schwerwiegenden Zwischenfall, als die türkische Luftwaffe im türkisch-syrischen Grenzgebiet ein russisches Kampfflugzeug abschoss. (SDA/kab)

Publiziert am 22.01.2016 | Aktualisiert am 04.02.2016
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8 Kommentare
  • harriet  bingham aus St. Moritz
    22.01.2016
    Und wir die mit dem PFP Abkommen schon im Kosovo waren und in Afghanistan, sind natuerlich auch wieder mittendrin, statt nur dabei. Ganz neutral halt.
  • Beat  Haueter 22.01.2016
    Die Amerikaner sind schon lange BANKROTT und geben BILLIONEN Amerika TRILLIONEN für Kriege aus. Jetzt benutzen sie den Weg mit der NATO, dass alle anderen bezahlen müssen....
  • Gerhard  Krenn aus Aix en Provence
    22.01.2016
    Typisch USA. In all den Ländern in denen sie versucht haben, ihre Vorstellungen von "Demokratie" mit militärischen Mitteln zu installieren, herrscht mittlerweile das reinste Chaos. Das Resultat sieht man jetzt sogar in Europa wo sich hunderttausende junge Männer im wehrfähigen Alter aufhalten und den lieben Gott einen guten Mann sein lassen und europäische Soldaten riskieren an deren Stelle ihr Leben. Das ist der verkehrte Weg.
  • Ruedi  Schmidt aus Muttenz
    22.01.2016
    Die Amis haben das selbst zu verantworten und ist auf deren Mist gewachsen, müssen doch jetzt nicht noch die NATO rein ziehen. Die Ami wollen nur einen Nutzen daraus haben.
  • Othmar   Huber 22.01.2016
    War ja zu erwarten. Die USA die durch ihre Fehlinformationen im IRAK den ganzen Schlamassel angerichtet hat, will die dummen Europäer und Canada ins Boot holen. Eine "Grossmacht" wie Amerika war nicht fähig in einem einzigen Land Frieden zu bringen. Die Stärke ist, die Länder zu destabilisieren und zu zerstören.