Bringen ihm die Attentate Stimmen? Milliardär bei US-Vorwahlen erneut auf Siegeskurs: Trump würde die Terroristen foltern

WASHINGTON - In dieser Nacht finden in den USA in drei Bundesstaaten Vorwahlen statt: Arizona, Utah und Idaho (nur Republikaner). Donald Trump machte sich die Attentate in Brüssel zum Thema.

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Donald Trump: «Schaut euch Brüssel an. Brüssel war eine schöne Stadt. Jetzt ist es eine totale Katastrophe.» Reuters

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In Arizona haben Hillary Clinton und Donald Trump in der Nacht die Vorwahlen gewonnen. In Idaho und Utah gewann der Demokrat Bernie Sanders, wie der Sender CNN und die Zeitung «Washington Post» berichteten.

Geben Trump heute Nacht die Anschläge in Brüssel Auftrieb?

Donald Trump hat am Morgen nach den Attentaten in Brüssel erklärt, er würde Terrorverdächtige mit Folter zum Reden bringen: Wenn Salah Abdeslam in einem amerikanischen Verhörraum sässe, würde Trump «die maximal möglichen Verhörtechniken» ausschöpfen und auch «Waterboarding» nutzen, um Informationen aus dem Paris-Attentäter zu pressen.

Trump sieht sich in seiner harten Linie in der Einwanderungspolitik bestätigt. Die Vereinigten Staaten müssten «sehr, sehr wachsam» darin sein, wen sie in das Land liessen, sagte der Immobilienmilliardär am Dienstag dem TV-Sender Fox News.

Trump bekräftigte, dass er als Präsident einen radikalen Einwanderungsstopp verhängen würde.

Der Geschäftsmann tritt für ein pauschales Einreiseverbot für Muslime ein. In seiner Reaktion auf die Anschläge von Brüssel sagte er, angesichts einer solchen Bedrohung würde er «die Grenzen dicht machen, bis wir herausgefunden haben, was los ist».

Der Immobilienmilliardär prangerte zudem erneut die europäische Einwanderungs- und Flüchtlingspolitik und insbesondere den Kurs von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) an. «Diese Frau» habe Millionen von Menschen ins Land gelassen, deren Integration «sehr, sehr schwierig und in manchen Fällen unmöglich» sei, sagte Trump, ohne die Kanzlerin beim Namen zu nennen.

Trump schilderte die Geschehnisse als Warnung für die USA. «Schaut Euch Brüssel an, Brüssel war eine schöne Stadt, eine schöne Stadt mit null Verbrechen. Und jetzt ist es eine Katastrophenstadt, eine totale Katastrophe.»

In Utah verlor Trump hingegen die Vorwahl seiner Partei gegen Cruz klar, berichteten die Sender CNN und NBC. Trump lag demnach sogar noch hinter John Kasich, dem dritten verbliebenen Bewerber bei den Republikanern. Da Cruz wahrscheinlich auf deutlich über 50 Prozent der Stimmen kommen wird, wird er alle 40 Delegierten in dem konservativen Mormomenstaat hinter sich bringen, Trump und Kasich gehen leer aus. (gf)

Publiziert am 23.03.2016 | Aktualisiert am 23.03.2016
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50 Kommentare
  • simone  meyer aus Tüscherz-Alfermée
    23.03.2016
    Herr Munz zu allen diesen Kriegen, ist Europa daran nicht so unschuldig... deshalb haben wir nun auch diese Probleme!
  • Ines Maria  Giezendanner aus Viganello
    23.03.2016
    Irgendwann wird jemand merken, dass hier ein Wahnsinniger am Werk ist, der schon längst in die Psychi gehört_aber hoffentlich, bevor es zu spät ist !
    • John  Feller , via Facebook 23.03.2016
      er sagt was viele USAer denken aber nicht wagen es selber auszusprechen. Die weiche Europa-Tour bringt nichts, offenen Grenzen brngen nichts, Gutmenschen Politik bringt nichts.
  • mark  ross aus fribourg
    23.03.2016
    Das Ziel ist mit Masseneinwanderung Europa zu lähmen, es ist schon Multi Kulti . Dies kann aber nicht gehen, weil es sind parallel Gesellschaften die sich nicht auf einander anpassen. Dies wird natürlich von den Grünen und Linksradikale total bestritten und versuchen das Volk durch die Einladung von solchen Islamisten zu zerstören Politiker wissen es tun aber nicht verhindern
    • John  Feller , via Facebook 23.03.2016
      Was die Linken in EU tun ist eine Kopie der chinesischen Kulturrevolution: alles Bewaehrte und alle Strukturen (zB Grenzen) zerstoeren, damit man den neuen Staat problemloser aufbauen kann. Da ist System dabei.
  • Daniela  Bauschmann 23.03.2016
    Trump würde die Terroristen foltern. Tja lieber Donald. Da kommst Du ein paar Jahrzehnte zu spät. Die machen das schon längst !!!!
  • Wilhelm  Hess 23.03.2016
    Eigentlich ist es Wurscht welches Geschöpf in der USA Präsident ist das Land ist in der Spitze Krank. Ein Kriegstreiber mehr oder weniger die anderen Länder werden sie wieder Stoppen.