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Die US-Regierung hat heute ihren ersten Todesfall durch die Schweinegrippe bestätigt. Das verstorbene Kleinkind stamme aber aus Mexiko, sagt eine Sprecherin des Gesundheitsamts von Houston. Somit sind weiterhin alle Todesfälle durch Schweinegrippe aus Mexiko.
«Die Familie war nach Südtexas gereist», sagte die Sprecherin. «Das Kind wurde krank und sie brachten das Kind zur medizinischen Versorgung nach Houston.» Demnach starb das Kind bereits am Montag. Berichte, wonach der Zustand wegen einer vorausgegangenen Fehldiagnose derart ernst wurde, bestätigte die Sprecherin nicht.
WHO könnte Pandemiestufe bald erhöhen
Der Ausbruch der Schweinegrippe in Mexiko hatte die Sorge vor einer Pandemie, einer weltweiten Verbreitung, geweckt. Die Weltgesundheitsbehörde WHO erklärte, sie könnte ihre Warnstufe auf die zweithöchste Stufe fünf heraufsetzen, sollte sich bestätigen, dass Infizierte in mindestens zwei Ländern den Virus in signifikanter Weise an andere Menschen weitergeben.
Eine Pandemie könne zwar noch abgewendet werden, dennoch müssten sich alle Länder auf den schlimmsten Fall einstellen. Insbesondere die Entwicklungsländer würden im Pandemie-Fall unverhältnismässig hart getroffen, teilte die WHO weiter mit.
Unterdessen kündigte die französische Gesundheitsministerin Roselyne Bachelot an, sie werde die Europäische Union am Donnerstag zur Aussetzung aller Flüge nach Mexiko auffordern. (SDA)