US-Gericht entschied VW muss sich Klagen in Kalifornien stellen

Volkswagen ist mit dem Versuch gescheitert, Klagen von US-Anlegern im Zusammenhang mit dem Abgas-Skandal nach Deutschland zu verlegen. Der deutsche Konzern und sein ehemaliger Vorstandschef Martin Winterkorn müssten sich gegen die Vorwürfe in Kalifornien verteidigen, entschied US-Bezirksrichter Charles Breyer am Mittwoch.

Abgas-Skandal: VW darf Klagen nicht nach Deutschland verlegen play
Der deutsche Konzern und sein ehemaliger Vorstandschef Martin Winterkorn müssen sich gegen die Vorwürfe in Kalifornien verteidigen. KEYSTONE/WALTER BIERI

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Die Kläger, zu denen vor allem amerikanische Pensionsfonds zählen, wollen einen Ausgleich für Kursverluste durchsetzen, die im Zuge des Skandals entstanden seien.

VW hatte argumentiert, Investorenklagen sollten vor deutschen Gerichten verhandelt werden. Eine VW-Sprecherin äusserte sich zunächst nicht zu Breyers Entscheidung.

Volkswagen hatte im September 2015 auf Druck der US-Umweltbehörden zugegeben, die Stickoxidwerte von Dieselautos durch eine spezielle Software manipuliert zu haben. (sda)

Publiziert am 05.01.2017 | Aktualisiert am 10.01.2017
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  • Charly  aus Belp
    05.01.2017
    Richtig, den VW hatte auch in der Vergangenheit viel Probleme mit den Abgasen, das war schon bei der Einführung des Bleifreiem Benzin und einige Jahre später mit dem Katalysator schon der Fall und da wird sich im Deutschen Autoindustrie allgemein nicht s ändern, den sie wollen im ein Extrazug fahren, aus diesem Grund fahre ich nur noch Japaner die sind immer einige Schritte im Voraus, auch Technisch.