US-Gefangene im Iran freigelassen: Barack Obama dankt explizit der Schweiz

WASHINGTON - Der Westen hebt die Sanktionen gegen den Iran auf, der Iran lässt vier Gefangene Amerikaner frei. Die Schweiz spielte dabei eine wichtige Rolle. Barack Obama dankt uns dafür explizit in einer Rede.

Barack Obama dankt der Schweizer Regierung

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«Heute ist ein guter Tag!» So eröffnete US-Präsident Barack Obama sein Statement zu den Ereignissen im Iran: Der Iran hat sein Atomprogramm massiv zurückgefahren. Deshalb hat der Westen die Sanktionen gegen das Land nun aufgehoben.

Jason Rezaian, Iran-Korrespondent der «Washington Post», ist in Teheran wegen Spionage verurteilt worden. play
Jason Rezaian, Iran-Korrespondent der «Washington Post», ist in Teheran wegen Spionage verurteilt worden. KEYSTONE/AP/VAHID SALEMI

Gleichzeitig kam es zu einem Gefangenenaustausch. Der Iran hat vier US-Inhaftierte freigelassen, drei von ihnen haben das Land verlassen. Sie sollen zunächst in die Schweiz geflogen und von dort in ein US-Militärspital in Deutschland gebracht worden sein.

In seiner Rede dankte Obama deshalb explizit der Schweiz: «Ich möchte der Schweizer Regierung, die uns im Iran vertritt, für die entscheidende Unterstützung danken.»

Barack Obama sieht in der Umsetzung des Atomabkommens mit dem Iran einen Erfolg «starker und standfester» Diplomatie der Vereinigten Staaten. «Der Iran wird keine Atombombe in seine Hände bekommen», sagte Obama weiter.

Die bisher schärfsten und umfassendsten Inspektionen eines Atomprogrammes würden für Sicherheit sorgen. «Wenn der Iran versucht, uns zu betrügen, werden wir ihn erwischen», sagte Obama.

Chance auf eine friedlichere Welt

An die iranische Bevölkerung, insbesondere die Jugend gewandt sagte der US-Präsident, es gebe jetzt eine seltene Chance, die Welt friedlicher zu machen. «Sie haben eine seltene Gelegenheit, einen neuen Weg zu verfolgen. Nutzen Sie das.»

Der Präsident hob aber auch hervor, dass es weiterhin Differenzen mit dem Iran gebe. So würden Sanktionen wegen Verletzung der Menschenrechte, Unterstützung des Terrorismus und des iranischen ballistischen Raketenprogramms weiter strikt angewandt. (kab/SDA)

Publiziert am 17.01.2016 | Aktualisiert am 17.01.2016
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6 Kommentare
  • Thomas  Hörbiger 18.01.2016
    Mein Gott! 2 Sekunden Kommentar und es ist schon ein News Item! Hätte mehr erwartet.
  • Christian  Meiergruber aus Winkel
    17.01.2016
    Jedes Land hat ein Anrecht eine gewisse Verteidigungsverstärkung zu haben dazu gehören auch Raketen die zur Abschreckung dienen. Ich Traue den Absichten der USA nicht benötigen sie etwas so holen sie es sich einfach bei einem anderen Land wie die Finanzkraft für ihre Defizitäre Führung. Sie klagen ob sie recht haben oder nicht Fremde Firmen nach US Gesetz ein. Das sind Mafiametoden und die wollen nur über allem stehen um sich bedienen zu können.
  • Ines Maria  Giezendanner aus Viganello
    17.01.2016
    Schön, dass er der Schweiz den Dank ausspricht_aber hoffentlich bezahlt er unserem Land auch die Auslagen, die wir für diese Interessen. -Vertretung hatten und die ja wahrscheinlich in die Millionen gehen.
  • Grunder  Albert 17.01.2016
    Huiiii wie werden explizit wahrgenommen, jetzt können wir stolz sein auf diesen Schulterklopfer.
  • Peter  Matter 17.01.2016
    Ich weiss nicht, ob dies wirklich gut ist, dass die "neutrale" Schweiz explizit erwähnt wurde. Die Israelis, auch ein Handelspartner der Schweiz, haben da sicher eine andere Ansicht.