US-Diplomat Syrien-Gespräche mit Moskau gescheitert

HANGZHOU (CHINA) - Die Friedensverhandlungen zwischen den USA und Russland für Syrien sind nach Angaben eines US-Diplomaten gescheitert. Demnach konnten sich die Aussenminister John Kerry und Sergej Lawrow am Montag nicht auf eine neue Vereinbarung für eine Waffenruhe einigen.

Friedensverhandlungen zwischen USA und Russland für Syrien gescheitert play
Russlands Aussenminister Lawrow (l) und sein US-Kollege Kerry (Archiv) KEYSTONE/AP/MATTHIAS SCHRADER

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Die Verhandlungen zwischen den USA und Russland fanden am Rande des G20-Gipfels in Hangzhou in China statt. Schon am Vortag war trotz intensiver Verhandlungen keine schnelle Lösung in Sicht. Es gebe noch tiefe Meinungsverschiedenheiten, sagte US-Präsident Barack Obama.

«Wenn die Russen nicht Zugeständnisse machen, die Kämpfe zu reduzieren und die humanitäre Krise zu lindern, wird es schwierig, die nächste Phase zu erreichen», sagte Obama. Die russische Luftwaffe bahnt mit ihren Angriffen den syrischen Regierungstruppen von Präsident Baschar al-Assad den Weg.

Diese hatten noch während der Gespräche Fakten auf dem Schlachtfeld geschaffen, indem sie die Rebellen in der geteilten Stadt Aleppo erneut belagerten. Die Regime-Einheiten rückten am Sonntag südlich der geteilten Metropole vor. Sie schnitten so den Versorgungskorridor in die Rebellengebiete im Ostteil der Stadt ab, teilte die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte mit. (SDA)

Publiziert am 05.09.2016 | Aktualisiert am 05.09.2016
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3 Kommentare
  • Michel  Müller aus Zurich
    05.09.2016
    Ja die meisten Kriege enden nach 5 Jahren, aber hier sieht es anders aus, solange noch ein Haus steht und alle weiter Waffen kaufen können und andere diese verkaufen, gibrt es kein Ende.
  • rolf  sulzer 05.09.2016
    weder die USA noch Russland haben Interesse das Gemetzel zu beenden. Die sind 1000ende von Km entfernt vom Geschehen und müssen sich nicht mit dem Flüchtlingsproblem befassen. Damit Druck auf Europa auszuüben ist beiden nicht unangenehm.
  • Thomas  Zürcher 05.09.2016
    War auch nichts anderes zu erwarten.Die Fronten sind verhärtet keine Partei will auch nur einen Millimeter nachgeben.Der Syrienkrieg ist wahrlich kein klassischer Bürgerkrieg, sondern vielleicht ein für die Zukunft Eurasiens entscheidender Weltordnungskrieg, in dem Mächte und Kräfte kämpfen, die unterschiedliche geopolitische bzw. geostrategische und wirtschaftliche Interesse und zum Teil völlig entgegengesetzte religiöse und weltanschauliche Überzeugungen haben.Es wird noch lange Blut fliessen!