Unschuldig Netflix-Mordverdächtiger kommt frei

«Making A Murderer» deckte Schlampereien bei Mord-Ermittlungen auf. Das hat jetzt Folgen.

Der damals 16-jährige Brendan Dassey wird 2006 aus einem Gericht im US-Bundesstaat Wisconsin geführt. Dort wurde er wegen Mordes zu lebenslänglicher Haft verurteilt. Sein Fall wurde in einem Netflix-Dokumentarfilm aufgerollt. Nun soll er freikommen. (Archivbild) play
Der damals 16-jährige Brendan Dassey wird 2006 aus einem Gericht im US-Bundesstaat Wisconsin geführt. Dort wurde er wegen Mordes zu lebenslänglicher Haft verurteilt. Sein Fall wurde in einem Netflix-Dokumentarfilm aufgerollt. Nun soll er freikommen. (Archivbild) KEYSTONE/AP/MORRY GASH

Aktuell auf Blick.ch

Top 3

1 Genf, Sydney, Washington Frauen marschieren gegen Trump
2 Trump schockierte Experten «Die radikalste Antrittsrede aller Zeiten!»
3 Sie spielten Billard, als die Schneewalze kam Hotel-Kinder...

Ausland

Immer informiert - Abonnieren Sie den Blick-Newsletter!
Bitte geben Sie eine gültige E-Mail-Adresse ein.
Schön, dass wir Ihnen unsere BLICK News des Tages senden dürfen. Möchten Sie zusätzlich den BLICK Sport Newsletter erhalten?
teilen
teilen
0 shares
1 Kommentar
Fehler
Melden

Dank der Netflix-Serie «Making A Murderer» erfuhren Millionen von Menschen von Brendan Dasseys (27) Schicksal. Im Alter von 16 Jahren wurde der Teenager mit einer Lernschwäche zusammen mit seinem Onkel Steven Avery (54) zu einer lebenslangen Haftstrafe verurteilt. Sie sollen eine junge Frau ermordet haben.

Jetzt hat der Richter William Duffin im US-Bundesstaat Wisconsin angeordnet, Dassey sei per sofort freizulassen. Er übte scharfe Kritik an den Ermittlern. Dasseys Geständnis bezeichnete er als «erzwungen». Die Ermittler hätten ihm zudem wiederholt «falsche Versprechungen» gemacht.

Das Urteil gegen die beiden beruhte vor allem auf dem Geständnis von Dassey. Die Netflix-Doku hatte eine Reihe von Schlampereien bei den Ermittlungen und weitere Ungereimtheiten bei dem Fall publik gemacht. (rey)

Publiziert am 15.11.2016 | Aktualisiert am 19.12.2016
teilen
teilen
0 shares
1 Kommentar
Fehler
Melden

TOP-VIDEOS

1 Kommentare
  • Christian  Meiergruber aus Winkel
    15.11.2016
    Typisch USA Haubtsache man hat eine Schuldigen die Wahrheit spielt dabei keine Rolle, schnell und sauber einen dummen gefunden. Der Wahre Killer darf weiter machen. Darum beneide ich die Menschen nicht in der USA diese Maschinerie kann jeden Treffen auch ist der Datenschutz daran schuld dass so was noch passieren kann. Wäre durch die heutige Technik nachvollziehbar wo sich jede Person aufgehalten hat zum Zeitpunkt des Herzstilstandes der Toten gäbe es sicher mehr Verdächtige.