Hilfskonvoi in Syrien bombardiert Amis geben Russen die Schuld

WASHINGTON - Nach Angaben der US-Regierung haben russische Kampfjets den tödlichen Angriff auf den UNO-Hilfskonvoi in Syrien geflogen. Das gehe aus einer vorläufigen Einschätzung hervor, zitierten Medien am Dienstag Regierungsvertreter, die nicht namentlich genannt wurden.

USA gibt Russland Schuld an bombardierten UNO-Hilfskonvoi in Syrien play
Mitarbeiter der UNO und des syrischen Roten Halbmondes beim Hilfskonvoi, der am Dienstag bombardiert worden war. Nach US-Angaben sollen russische Kampfflugzeuge den Angriff geflogen sein. (Archivbild) KEYSTONE/EPA SYRIAN RED CRESENT/SYRIAN RED CRESENT / HANDOUT

Aktuell auf Blick.ch

Top 3

1 Ihr droht lebenslange Haft 17-Jährige vergewaltigt jungen Mann
2 Papa hat sich vertwittert Trump lobt die falsche Ivanka
3 Wegen Brexit UBS könnte 1000 Jobs aus London abziehen

Ausland

Immer informiert - Abonnieren Sie den Blick-Newsletter!
Bitte geben Sie eine gültige E-Mail-Adresse ein.
Schön, dass wir Ihnen unsere BLICK News des Tages senden dürfen. Möchten Sie zusätzlich den BLICK Sport Newsletter erhalten?
teilen
teilen
11 shares
6 Kommentare
Fehler
Melden

«Alle Beweise, die wir haben, deuten auf diese Schlussfolgerung hin», sagte einer von zwei Regierungsvertretern dem US-Sender CNN. Die Nachrichtenagentur Reuters zitierte zwei Insider, wonach die russischen Maschinen nach Angaben des US-Geheimdienstes genau zum Zeitpunkt der Bombardierung über dem Konvoi. Dies führe zu dem Schluss, dass das russische Militär verantwortlich sei.

Ein Sprecher des Pentagons bestätigte die Angaben zunächst nicht. Auch Moskau reagierte vorerst nicht auf den Vorwurf, hatte aber zuvor schon jede Verantwortung «mit Empörung» von sich gewiesen. Das russische Aussenministerium kündigte eine Untersuchung an. Vertreter der USA hatten zuvor bereits erklärt, entweder stecke das syrische Regime hinter dem Luftangriff oder Russland.

Bei dem Angriff am Montag waren nach Angaben von Hilfsorganisationen mehr als 20 Zivilisten getötet und Hilfsgüter für Tausende notleidende Zivilisten vernichtet worden. (sda/sac)

Publiziert am 21.09.2016 | Aktualisiert am 21.09.2016
teilen
teilen
11 shares
6 Kommentare
Fehler
Melden

6 Kommentare
  • Beat  Schenker aus Lugano
    21.09.2016
    Etwas ist aber sicher die Dronen Aufnahmen des Konvois unmittelbar vor dem Angriff stammen aus Russischer Quelle.
  • R.  M. aus Schweiz
    21.09.2016
    Sehr bedauerlich was passierte,doch Krieg ist nicht eine normale Lebenssituation,es herrscht Hektik und ungewoehnliche Zustaende.
    Deshalb sollten sich Amerika und Russland nicht gegenseitig in die Haare kriegen,denn Fehler koennen passieren.Wichtig ist dass Fehler gegen einander nicht ausgespielt werden,sondern dass sie die Zusammenarbeit verstaerken,dass weniger Fehler gemacht werden.Unterstuetzt euch gegenseitig.
  • Heiri  Schatzkiste 21.09.2016
    Zitat: "Die Nachrichtenagentur Reuters zitierte zwei Insider, wonach die russischen Maschinen nach Angaben des US-Geheimdienstes genau zum Zeitpunkt der Bombardierung über dem Konvoi."
    Lest Ihr das, was Ihr rauslasst, überhaupt vor dem Publizieren? Wie soll man diesen Artikel verstehen können?
  • Martin  Fux aus Grenchen
    21.09.2016
    Die Amis sind immer sie Schnellsten bei Schuld zuweisungen, immer schön auf die Anderen (Russland) schieben. Warum wollen sie denn nicht sagen, mit wem sie in Syrien zusammen arbeiten? Komisch aber typisch.
    • R.  M. aus Schweiz
      21.09.2016
      Macht nicht so viel Wind um eine Situation,die man effektiv nicht mehr aendern kann.Mehr intensive Zusammenarbeit senkt die Fehlerquote.
  • Heinz  Manhart aus Cainta
    21.09.2016
    Die Russen bombardieren Hilfskonvoi, sie Amis bombardieren "freundliche" Stellungen. Alle mischen kräftig mit damit das Chaos in Syrien ja nicht aufhört. Dabei nehmen sich die Amis heraus andere Nationen der Verletzung von Menschenrechten zu bezichtigen. und die CHR und andere Menschenrechtler stehen stillschweigend daneben.