UNO Abkommen zur Verfolgung von Kriegsverbrechen in Syrien

Die Vereinten Nationen haben eine Resolution zur Verfolgung von Kriegsverbrechen in Syrien beschlossen. Darin ist vorgesehen, innerhalb der UNO eine Stelle einzurichten, die Informationen über mögliche Kriegsverbrechen in Syrien sammelt und später an eine Recht sprechende Institution übergibt.

Aus Ost-Aleppo Evakuierte kommen in einem Flüchtlingslager in der Nähe von Idlib an - in der von Rebellen gehaltenen Region im Nordwesten Syriens. play
Aus Ost-Aleppo Evakuierte kommen in einem Flüchtlingslager in der Nähe von Idlib an - in der von Rebellen gehaltenen Region im Nordwesten Syriens. KEYSTONE/AP/STR

Aktuell auf Blick.ch

Top 3

1 Trump erträgt die Wahrheit nicht «Noch nie wohnten so viele Menschen...
2 Trump macht ernst USA ziehen sich aus Handelsabkommen TPP zurück
3 Sie spielten Billard, als die Schneewalze kam Hotel-Kinder...

Ausland

Immer informiert - Abonnieren Sie den Blick-Newsletter!
Bitte geben Sie eine gültige E-Mail-Adresse ein.
Schön, dass wir Ihnen unsere BLICK News des Tages senden dürfen. Möchten Sie zusätzlich den BLICK Sport Newsletter erhalten?
teilen
teilen
0 shares
1 Kommentar
Fehler
Melden

Bisher hatte sich die internationale Staatengemeinschaft noch nicht auf eine solche Einrichtung oder einen entsprechenden Prozess einigen können.

Das Abkommen wurde am Mittwoch in New York von 105 Staaten unterstützt und erreichte so die nötige einfache Mehrheit unter den 193 Mitgliedsstaaten.

Damit sollen in einem ersten Schritt die Voraussetzungen dafür geschaffen werden, dass im Syrien-Konflikt begangene Kriegsverbrechen eines Tages von der internationalen Justiz geahndet werden.

Die Arbeitsgruppe soll Beweise zusammentragen und dafür sorgen, dass die zusammengestellten Dossiers als Grundlage für Kriegsverbrecherprozesse dienen können.

Der Bürgerkrieg in Syrien dauert bereits fast sechs Jahre an. Mehr als 310'000 Menschen wurden getötet, Millionen Syrer in die Flucht getrieben. (sda)

Publiziert am 22.12.2016 | Aktualisiert am 22.12.2016
teilen
teilen
0 shares
1 Kommentar
Fehler
Melden

1 Kommentare
  • Artur  Nuttli , via Facebook 22.12.2016
    Was ist mit dem Irak, Lybien, Jemen, Sudan, Mali, Niger, Kongo? Zudem haben USA, Russland und Syrien dieses Abkommen nicht unterzeichnet und ratifiziert. Heisst das jetzt, das die USA, Saudi Arabien, GB, Frankreich und Deutschland wegen den Angriffskriegen/Aktionen in Syrien vor Gericht verantworten müssen? Gemäss UN-Charta haben all diese demokratischen Staaten klare Kriegsverbrechen begangen. Wetten das damit die Sanktionierung des Iran durch die USA gerechtfertigt werden kann?!