Unheimliche Überfall-Serie in Paris Millionen-Raub an Schwestern aus Katar

PARIS - Unbekannte haben in der Nähe von Paris zwei Schwestern (60 und 61) rund 5,3 Millionen Dollar gestohlen. Ein Auto hatte sie in ihrem Taxi von der Strasse abgedrängt und zum Anhalten gezwungen.

Standesgemäss: Die Katar-Schwestern wurden im edlen Bentley am Flughafen abgeholt. (Archivbild). play

Standesgemäss: Die Katar-Schwestern wurden im edlen Bentley am Flughafen abgeholt. (Archivbild).

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Zwei wohlhabende Schwestern (60 und 61) aus Katar landen vergangenen Montagabend in ihrem Privatjet am Flughafen Le Bourget (Frankreich). Wie die «New York Times» schreibt, wartet dort bereits ein Chauffeur mit seinem Bentley, um die beiden nach Paris zu bringen. 

Als die Schwestern in der Limousine sitzen, geschieht plötzlich das Unfassbare: Auf der Autobahn in Richtung Hauptstadt wird der Bentley von einem vor ihm fahrenden, schwarzen Peugeot 406 mit getönten Scheiben ausgebremst. Der Bentley-Chauffeur wird von der Strasse gedrängt. Ein Raubüberfall!

Drei Männer mit Sturmmaske steigen aus dem Peugeot. Einer von ihnen attackiert den Chauffeur mit Tränengas, die anderen beiden schnappen sich das Gepäck der Schwestern. Kurz danach steigen sie wieder in ihr Auto und brausen davon. Ihre Beute: 5,3 Millionen Dollar – oder rund 5,4 Millionen Franken. 

Attacke war gut durchdacht

Laut einem Sprecher der örtlichen Polizei sei der Raubüberfall «gut geplant und durchdacht» gewesen. «Es scheint nicht so, als sei es ein Zufall gewesen, dass eben dieser Bentley überfallen wurde», sagt er. 

In letzter Zeit wurden in der Region Paris mehrere wohlhabende Personen ausgeraubt – darunter auch Kim Kardashian (BLICK berichtete). Mehrere Täter, die bis heute nicht geschnappt wurden, verschafften sich Zugang zu Kims Apartment. Gestohlen wurden ihr dabei Schmuck und Kleider im Gesamtwert von 10 Millionen Dollar (10,1 Millionen Franken). 

Serie von ähnlichen Raubüberfällen

Ein anderer Fall hat sich letzte Woche zugetragen: Bollywood-Schauspielerin Mallika Sheravat wurde ebenfalls auf der Autobahn mit Tränengas attackiert und ausgeraubt.

Parallelen zum Raub an den beiden Schwestern aus Katar weist ebenso der Fall vom französischen Geschäftsmann Philippe Ginestet auf: Er landete auf dem demselben Flughafen und wurde auf dem Weg nach Paris von einem anderen Fahrzeug gecrasht. Die Diebe entwendeten ihm und seiner Frau Waren im Wert von 106'000 Dollar (rund 107'000 Franken). 

Der französische Premierminister Manuel Valls fordert nun Massnahmen: Die Autobahn rund um Paris soll besser mittels Video überwacht werden.  play
Der französische Premierminister Manuel Valls fordert nun Massnahmen: Die Autobahn rund um Paris soll besser mittels Video überwacht werden.  EPA/GREGOR FISCHER

Der französische Premierminister Manuel Valls will nun auf diese Art von Überfällen reagieren und fordert eine Video-Überwachung der Autobahn rund um Paris. (stj)

Publiziert am 23.11.2016 | Aktualisiert am 12.01.2017
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13 Kommentare
  • Dani  Rosso 23.11.2016
    5,4 Millionen Franken Bargeld dabei... darf man denn soviel einfach ausführen resp. in Katar einführen... egal.. so eine Summe, im Ernst, das glaubt doch keiner... und wenn doch müsste doch mal überprüft werden von wo und für was das Geld gebraucht wird... Scheint ein neuer Trend zu sein... Versicherungsbetrug für "super Reiche" denn wenn durchdacht müssen die ja von irgendwo wissen das diese Leute so viel Kohle in bar dabei haben...
  • Ines Maria  Giezendanner aus Viganello
    23.11.2016
    Falls es sich bei den Überfällen nicht um gut organisierten Versicherungs-Betrug handelt. Die Super-Reichen sind auch nicht mehr das, was sie einmal waren.
  • Kocher  Rodolfo aus BE Seeland
    23.11.2016
    Diese Geschichte erinnert mich schmunzelnd an französische SW- Kriminalfilme mit Eddi Constantine oder Lino Ventura etc. aber ohne die Fäuste zu gebrauchen. Schwupp und der Zaster ist weg! Aber ich denke da eher an moderne Geldwäsche als einen Überfall!
  • Hansruedi  Gut , via Facebook 23.11.2016
    Eigentlich kann ein 1200kg schwerer Peugeot keinen 2500kg schweren Bentley ausbremsen, es sei denn der Chauffeur spielt mit. Dass der Bentley Chauffeur, der reiche Leute faehrt keine Ahnung hat wie man in einem solchen Manoever siegreich bleibt glaube ich nicht. Also wahrscheinlich doch eine getarnte Gelduebergabe.
  • Peter  Leo 23.11.2016
    Da nehme ich doch eher an, die Frauen hatten die Portokasse bei sich. Briefmarken werden doch in der Regel bar bezahlt. Wer mit dem Reichtum prahlt muss sich heutzutage über nichts wundern.