Undercover-Aktion: SeaWorld schleust Spion bei Tierrechts-Organisation ein

ORLANDO - Der Vergnügungspark-Betreiber SeaWorld hat eingeräumt, Mitarbeiter als verdeckte Tierrechts-Aktivisten zur Spionage eingesetzt zu haben.

Kasatka, Kalia, Ken Peters play
Das SeaWorld in Orlando Florida ist bekannt für ihre Orca-Shows. AP Photo/Chris Par

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Nun also doch: Der Vergnügungspark SeaWorld in Orlando Florida hat Spione bei der Tierrechts-Organisation Peta eingeschleust. Im Zuge einer internen Ermittlung habe der Verwaltungsrat beschlossen, eine Praxis des Managements zu beenden, bei der sich Angestellte des Unternehmens als Tierrechtler ausgeben sollten. Das teilte Vorstandschef Joel Manby am Donnerstag im Firmen-Blog mit.

Vorausgegangen waren heftige Anschuldigungen von Peta, denen zufolge SeaWorld versucht haben soll, Mitarbeiter bei der Organisation einzuschleusen. Sie sollten die Tierschützer angeblich zu Straftaten anstiften, mit denen SeaWorld Peta dann hätte belasten können.

SeaWorld habe ausschliesslich Interesse daran gehabt, illegale Aktivitäten zu provozieren, sagte eine Peta-Sprecherin am Donnerstag. «Wir haben sie bei ihren dreckigen Tricks erwischt.»

SeaWorld steht vor allem wegen seiner Orca-Shows seit Jahren in der Kritik. Für grosse Empörung über das Unternehmen sorgte der im Juli 2013 erschienene Dokumentarfilm «Blackfish» (deutscher Titel: «Der Killerwal»), indem die Vorführungen der gedrillten Meeressäuger als skrupellose Ausbeutung der Unterhaltungsindustrie geschildert werden. Seaworld kündigte im November an, zumindest eine der umstrittenen Vorführungen einzustellen.

Doch der Image-Schaden ist nicht mehr abzuwenden. Nach zwischenzeitlich deutlichen Rückgängen bei Besucherzahlen, Umsatz und Gewinn stabilisierten sich die Geschäfte im vergangenen Jahr zwar. Dennoch fiel im Schlussquartal ein Verlust von elf Millionen Dollar an, wie SeaWorld am Donnerstag mitteilte. Die Aktie des Unternehmens fiel im New Yorker Handel um gut neun Prozent. (SDA)

Hysterie im Seaworld: Grindwal strandet am Beckenrand
Publiziert am 26.02.2016 | Aktualisiert am 26.02.2016
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6 Kommentare
  • Marion   Jost aus Schönenwerd
    26.02.2016
    Tja, und so wird halt ein tierquälerischer Betrieb entlarvt!! Dass Sea World etc. Probleme hat bei der Haltung dieser Tiere weiss man! Es gab auch schon Vorfälle wohl dann auch Menschen Schaden davon trugen! Und dann so einen fiesen Plan ausbrüten, pfui!! Ich verfolge die Arbeit von PETA, die haben noch nie was militantes gemacht, jedoch Undercover-Aktionen wo die Missstände gefilmt wurden, jedem Kritiker empfehle ich diese Bilder an zu schauen und zu begreifen!
  • Karen  Mind 26.02.2016
    Peta ist in USA auch sehr umstritten. Alles was militant ist, dient keiner guten Sache.
    • Marion   Jost aus Schönenwerd
      26.02.2016
      PETA ist nicht militant!! Sie machen jedoch viele Undercover-Aktionen die übles aufdecken! Haben Sie denn schon mal einen solchen Film gesehen? Vielleicht gehen Ihnen dann die Augen auch noch auf!!!! Im übrigen hat PETA auch viele Firmen dazu bewogen auf Pelzprodukte etc. zu verzichten, strengere Deklarationspflichten und vieles mehr! Wenn das militant sein soll dann weiss ich auch nicht.....
  • Michael  Tomov aus Koror
    26.02.2016
    Na und, ist das verboten? Das machen ja die Tierschutzfanatiker auch.
    • Marion   Jost aus Schönenwerd
      26.02.2016
      Passt zu Ihnen: Leute die teilweise Ihr Leben aufs Spiel setzen um fürchterliche Missstände bei der Tierhaltung auf zu decken mit einem eindeutig kriminellen Plan gleich zu setzen! Aufgrund ihrer Gesinnung nach rechts ist das nicht verwunderlich, denen ist das Tierwohl nämlich auch total egal!!!! Im übrigen hat PETA noch nichts illegales gemacht, sie machen Undercover-Aktionen, vielleicht sollten Sie sich die Filme einfach mal ansehen, ev. erweicht das sogar Ihr Herz!
  • Thomas  Hager aus Luzern
    26.02.2016
    Tierquälern traue ich alles zu die machen auch vor Menschen nicht halt.