Ukraine Weihnachtswaffenruhe in Ostukraine hält nicht überall

Kiew – Im Kriegsgebiet Ostukraine hält die für die Weihnachtszeit vereinbarte Waffenruhe zwischen prorussischen Separatisten und ukrainischen Regierungstruppen nicht überall.

Ostukrainische Unabhängigkeitskämpfer an der Frontlinie: Die für die Weihnachtszeit beschlossene Waffenruhe ist brüchig, beide Seiten meldeten Brüche der Vereinbarung. play
Ostukrainische Unabhängigkeitskämpfer an der Frontlinie: Die für die Weihnachtszeit beschlossene Waffenruhe ist brüchig, beide Seiten meldeten Brüche der Vereinbarung. KEYSTONE/EPA/ALEXANDER ERMOCHENKO

Aktuell auf Blick.ch

Top 3

1 Genf, Sydney, Washington Frauen marschieren gegen Trump
2 Sie kamen im Airbus Tausende Inder demonstrieren gegen 60 Schweizer Kühe
3 Trump schockierte Experten «Die radikalste Antrittsrede aller Zeiten!»

Ausland

Immer informiert - Abonnieren Sie den Blick-Newsletter!
Bitte geben Sie eine gültige E-Mail-Adresse ein.
Schön, dass wir Ihnen unsere BLICK News des Tages senden dürfen. Möchten Sie zusätzlich den BLICK Sport Newsletter erhalten?
teilen
teilen
0 shares
Fehler
Melden

Die Waffenruhe über die Feiertage war um 00.00 Uhr Mitternacht Kiewer Zeit (Freitag, 23.00 Uhr MEZ) in Kraft getreten. Am Samstag teilten beide Seiten zunächst mit, dass es keine Feuergefechte mehr gebe. Später berichtete ein ukrainischer Militärsprecher aber von vier Angriffen seitens der Separatisten.

Die Führung der von Moskau unterstützten Aufständischen in Donezk erklärte, ukrainische Truppen hätten 140 Mal das Feuer eröffnet. Unabhängige Berichte von der Frontlinie durch den Osten der Ex-Sowjetrepublik gab es nicht.

Die mittlerweile zehnte Waffenruhe seit Beginn des Konflikts 2014 war am Mittwoch vereinbart worden. Bis zu deren Beginn am Freitag lieferten sich beide Seiten heftige Gefechte mit schweren Waffen nahe der Stadt Debalzewe.

Beobachter der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) verzeichneten tausende Schüsse und Explosionen entlang der Front. In Debalzewe sagten die Separatisten den Beginn der öffentlichen Weihnachtsfeiern ab, weil angeblich weiter ukrainischer Beschuss drohe, wie die Agentur Interfax meldete. (SDA)

Publiziert am 24.12.2016 | Aktualisiert am 24.12.2016
teilen
teilen
0 shares
Fehler
Melden