Ukraine Poroschenko schliesst Neuwahlen in der Ukraine vorerst aus

Kiew – Der ukrainische Präsident Petro Poroschenko hat trotz Regierungskrise Neuwahlen vorerst eine Absage erteilt. «In dieser Etappe» habe die Ukraine weder Zeit für die Wahl eines neuen Parlaments, noch sei dies zielführend.

Aktuell auf Blick.ch

Top 3

1 Verzweifelter Hilferuf SOS im Sand rettet Seeleuten das Leben
2 Nach 26 Jahren Mord in New York aufgeklärt
3 Inder schluckte Fleisch Swiss muss Vegetarier 20'000 Rupien zahlen

Ausland

Immer informiert - Abonnieren Sie den Blick-Newsletter!
Bitte geben Sie eine gültige E-Mail-Adresse ein.
Schön, dass wir Ihnen unsere BLICK News des Tages senden dürfen. Möchten Sie zusätzlich den BLICK Sport Newsletter erhalten?
teilen
teilen
0 shares
Fehler
Melden

«Ein besseres Parlament wird es nicht geben», sagte Poroschenko am Montag in Kiew. Nach einem gescheiterten Misstrauensvotum gegen Regierungschef Arseni Jazenjuk vor zwei Wochen war dessen prowestliche Koalition zerbrochen. Sollte sich bis Mitte März kein neues Bündnis bilden, hat das Staatsoberhaupt das Recht, das Parlament aufzulösen.

Aufgrund einer Sitzungspause wird jedoch vor dem 15. März kein Abschluss der laufenden Verhandlungen erwartet. Die Regierungsumbildung sei Sache des Parlaments und alle sollten besser lernen, mit dieser Obersten Rada weiter zu arbeiten, mahnte Poroschenko einer Mitteilung des Präsidialamtes zufolge.

Die Ukraine ist ausgezehrt von einer schweren Wirtschaftskrise sowie vom Krieg gegen prorussische Separatisten im Osten. Trotz einer Waffenruhe berichteten die Konfliktparteien im Donbass von neuem gegenseitigem Beschuss. Der Militärführung in Kiew zufolge wurde dabei ein ukrainischer Soldat getötet. (SDA)

Publiziert am 29.02.2016 | Aktualisiert am 19.04.2016
teilen
teilen
0 shares
Fehler
Melden
Poroschenko sieht derzeit keinen Nutzen in Neuwahlen: Ein «besseres Parlament» würde es seiner Ansicht nach nicht geben. play
Poroschenko sieht derzeit keinen Nutzen in Neuwahlen: Ein «besseres Parlament» würde es seiner Ansicht nach nicht geben. KEYSTONE/EPA/SERGEY DOLZHENKO

TOP-VIDEOS