Überraschendes Studien-Ergebnis So gebildet sind die IS-Schlächter

WASHINGTON (USA) - Wer sich der Terrormiliz Islamischer Staat anschliesst, denken viele, ist verrückt und ganz schön dumm. Doch dem ist nicht so – im Gegenteil. Wie eine Untersuchung der Weltbank ergeben hat, sind IS-Kämpfer oft gebildeter als der Durchschnitt in ihrem Heimatland.

Islamischer Staat: Bildung von IS-Attentätern über dem Durchschnitt play
IS-Kämpfer marschieren durch Rakka, Syrien. Keystone

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Rekruten für die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) sind einer neuen Studie der Weltbank zufolge in der Regel gebildeter als der Durchschnitt ihrer jeweiligen Landsleute. Fast ohne Ausnahme verfügen sie demnach bei ihrem Beitritt zu der vor allem in Syrien und dem Irak tätigen Organisation über ein höheres Bildungsniveau.

«Armut ist kein Antrieb für eine Radikalisierung hin zu gewalttätigem Extremismus», heisst es in der Studie. Diejenigen, die sich als Selbstmordattentäter anböten, rangierten sogar in der Gruppe der Gebildeteren.

Von den 3800 Rekruten aus einem in die Öffentlichkeit gelangten Datenbestand schlossen nur 17 Prozent nicht die Oberstufe ab, ein Viertel verfügte über eine Hochschulbildung. Nur die IS-Anwärter aus Osteuropa lägen unter dem Durchschnitt, heisst es in der Studie mit dem Titel «Wirtschaftliche und soziale Inklusion zur Vorbeugung von gewalttätigem Extremismus".

Die meisten der 3800 Rekruten hatten demnach eine Arbeitsstelle, bevor sie aus aller Welt anreisten, um sich dem so genannten Islamischen Staat anzuschliessen. Bei denjenigen, die sich für Selbstmordanschläge bewarben, gab es allerdings viele, die zuvor arbeitslos oder beim Militär waren. (SDA)

Publiziert am 07.10.2016 | Aktualisiert am 10.10.2016
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11 Kommentare
  • Roland  Wyler 07.10.2016
    wenn die weltbankleute gelder für so eine bildungsstudie beim is einsetzen, muss ich mich nicht wundern, dass der is über gebildetere leute verfügt als die weltbank. was will uns die weltbank mit dieser studie nun klarmachen. zbsp. dass wir im durchschnitt ungebildeter seien als der is durchschnitt? weltbankleute mitgerechnet.
  • Clélia  Morand aus Vernayaz
    07.10.2016
    Diesen gebildeten Ausreisenden sollte ein Rückreise in die Schweiz verweigert und der Schweizerpass für ungültig erklärt werden.Diese Männer und Frauen sind eine Gefahr für das Volk,schaut die Probleme die Frankreich mit Rückkehrer hat.Wir können sie nicht lebenslang in ein Gefägnis stecken ,das wäre zu teuer für den Steuerzahler also muss unsere Politiker endlich reagieren.
  • Werner  Meier 07.10.2016
    Die Studie ist nur für die überraschend, welche "Islamwissenschaftlern" auf den Leim gegangen sind, die behaupten, nicht der Islam, sondern das soziale Umfeld sei das Problem.

    Tatsächlich fallen die IS-Rekruten, wie unsere politische Elite, auf den Koran herein, mit dem Unterschied, dass der IS den Koran beim Wort nimmt.
  • -  -.- 07.10.2016
    Nennen wir es doch beim Namen. Es ist ein Haufen von Söldner, bezahlt von westlichen Geldern sowie z.T. von SA und Katar.
    Um jeden Preis sollen in Syrien geostrategische Interessen durchgedrückt werden. Da man das nicht mit einer regulären Armee konnte, musste ein Gespenst des Schreckens erschaffen werden. Ohne Unterstützung wäre der IS innerhalb von 2 Monaten besiegt und die Region im Friedensprozess. Doch das will man nicht.
    • Marlies  Hess aus Langenthal
      07.10.2016
      Ganz so einfach ist es nicht. Dafür muss man aber die Geschichte der Region kennen und ziemlich weit zurück gehen. Nein, es ist nicht ausschliesslich ein "Westliches Gebilde". Dies wäre zu einfach.
    • Othmar   Huber 07.10.2016
      Ja Herr Meili - sie sind auf dem richtigen Weg der Analyse. Wer sich wirklich vertieft in die Entwicklung dieser Organisationen (IS, etc. ) es gibt ja nicht nur eine, bestätigt sich ihre Darstellung, dass es klare Strategien gibt, um die Region zu destabilisieren. Der US Geheimdienst liefert über viele Kanäle das Material für die Kriegsführung und die Sicherstellung der Söldnerlöhne. Frau Hess - es ist wirklich SO einfach - es ist ein lange vorbereiteter Plan der USA.
  • Stefan  Schranz , via Facebook 07.10.2016
    Ich kenne viel die eine Akademische Ausbildung haben, auf ihrem Gebiet Top, aber im praktischen Leben bringen sie keinen Fuss vor den anderen. Es sind meisten auch Narzissten die mit der Umwelt ziemlich kalt umgehen und immer auf ihren Vorteil bezogen sind. Für mich sind das Fachidioten die zu viel Anerkennung bekommen und mit dem Leben nichts am Hut haben.