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Tao Xiangli ist Hobby-Erfinder. Innerhalb von zwei Jahren baute der 34-Jährige in seiner Freizeit ein voll funktionsfähiges U-Boot. Periskop, Tiefenkontrolle, elektrischer Motor, Druckanzeige und zwei Propeller als Antrieb – alles was ein Unterseemann braucht.
Die Hülle des U-Boots konstruierte der Chinese aus alten Ölfässern. Die Instrumente kaufte er allesamt in Gebrauchtwaren-Läden. Das Ganze kostete ihn schliesslich 4500 Franken und unzählige Stunden.
Heute war die Jungfernfahrt, auf der das Mini-U-Boot zjm ersten Mal in einen See bei Peking stach. Nach wenigen Minuten tauchte Xiangli wieder auf, öffnete die Luke und genoss den Applaus der staunenden Zuschauer. (gca)