Türkei als nächstes IS-Ziel Krieg gegen Touristen!

Ägypten, Tunesien und jetzt die Türkei: Vieles deutet darauf hin, dass auch der Anschlag von Istanbul gezielt gegen Touristen gerichtet war.

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Mindestens zehn Tote und 15 Verletzte. So lautet die schreckliche Bilanz des gestrigen Terror-Anschlags von Istanbul. Ein Selbstmordattentäter hatte sich nahe der Hagia Sophia und der Sultan-Ahmet-Moschee in die Luft gesprengt – inmitten einer deutschen Reisegruppe (BLICK berichtete).

Der Anschlag reiht sich in eine Serie von Attentaten auf beliebte Touri-Spots. Vieles deutet darauf hin, dass die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) gezielt Jagd auf Touristen macht.

8. Januar 2016: Bei einer Messer-Attacke auf Touristen im ägyptischen Badeort Hurghada werden zwei Österreicher und ein Schwede verletzt. Einer der beiden Attentäter wird von der Polizei erschossen, der zweite schwer verletzt.

7. Januar 2016: In der ägyptischen Stadt Gizeh attackieren Terroristen mehrere Polizisten, die einen Bus mit Feriengästen aus Israel bewachen. Verletzte gibt es keine.

31. Oktober 2015: Ein russisches Passagierflugzeug stürzt in Ägypten über der Sinai-Halbinsel ab. Alle 224 Insassen sterben. Der IS bekennt sich zum Bombenanschlag.

27. Juni 2015: Im tunesischen Badeort Port El-Kantaoui sterben 27 Menschen durch die Schüsse eines Terroristen. Die meisten Opfer lagen am Strand, als der Attentäter das Feuer eröffnete.

Für den deutschen Terror-Experten Peter Neumann sind die Anschläge auf Touristen keine Überraschung. Im Interview mit der ARD sagt er: «Die Terrormiliz hat es verstanden, dass man mit Anschlägen auf Touristen ein ganzes Land treffen kann». Nach dem Attentat in Tunesien seien 30 Prozent des Bruttosozialprodukts des Landes eingebrochen. (vsc)

Publiziert am 13.01.2016 | Aktualisiert am 13.01.2016
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Türkische Regierung macht IS verantwortlich Mindestens acht Deutsche sterben bei Anschlag in Istanbul

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13 Kommentare
  • Andy  Grüninger , via Facebook 14.01.2016
    Interessante Karte. Vor allem finde ich interessant das Eritrea gelb ist und Marokko sogar relativ stabil. Wie kann es dann sein, dass wir Asylanten aus diesen Ländern hier haben?
  • Peter  Stalder aus Winterthur
    14.01.2016
    Die traurige Konsequenz davon: Nie wieder Ferien in eimem islamischen Land.
  • Rolf  Wittwer 13.01.2016
    Dass in keinem EU-Land aus der moslemischen Seite irgendwelche stete Demonstrationen gegen den IS stattfinden analog z.b. Pegida u.a. in D gegen dortige Missstände muss langfristig zu denken geben.
    Ausserdem wird bei der steigenden IS-"Sympathisanten"-Zahl der Verdacht nicht geringer, dass da Einiges im Hintergrund läuft, was nicht an die Öffentlichkeit gelangen darf. Speziell in Moscheen, Vereinigungen,Räten usw.; da kommt ausser Forderungen nicht viel Erbauliches.
    • müller  heinrich 13.01.2016
      es gibt eben "die moslemische seite" nicht. die gibts vielleicht für sie, weil sie alle in den gleichen topf schmeissen.
    • Rolf  Hobi 14.01.2016
      Müller Heinrich: Völliger Unsinn! Wenn es um die Sache Allahs geht, sind sich sogar Sunniten und Schiiten einig! Wie, ausser im Kollektiv der Religionsangehörigkeit können sich über 1000 Männer der betreffenden Glaubensgemeinschaft in Köln etc. versammeln, um verachtenswerte Taten auszuüben, ohne dass auch nur einer davon der Polizei das Vorhaben gemeldet hätte?
  • Oliver  Hardy 13.01.2016
    Terror in den Städten, Krieg im Südosten – die Spirale der Gewalt dreht in der Türkei sich immer schneller. Und was in dem Land geschieht, hat Auswirkungen auf Europa.
    Gefährdet ist die Stabilität des Landes.Anarchie und Chaos im Nato Land Türkei das wäre das schlimmste für die Region aber es könnte das perfide Kalkül des IS sein die Türkei zu destabilisieren.Für Europa würde das bedeuten noch mehr Flüchtlinge.
    • Cengiz  Kazanova aus Potsdam
      13.01.2016
      Eine destabile Türkei die auseinderfällt ,würde Horror für Europa bedeuten und nicht mehr Flüchtlinge !
  • süleyman  kovanci 13.01.2016
    Jetzt muss die westliche welt geschlossen hinter türkei stehen und knallhart gegen jede terroristische organisationen vorgehen. Faellt das bollwerk türkei ,faellt europa dass ist die bittere realitaet !
    • RNR  _CH 13.01.2016
      Liebe Daumenrunterdrücker, ihr musst Erdogans Politik nicht mögen, vieles mag ich auch nicht, z.B. sein Umgang mit Minderheiten und der Prunkpalast. Aber ein Chaos in der Türkei wünschen sich nicht mal die europäischen Erdogan-"Hasser", wenn sie denn einmal ein wenig an die Folgen denken. Es gibt locken einige extremere Gruppierungen in der Türkei. Zudem, sollte wirklich die IS für diesen Anschlag verantwortlich sein, wie geht das mit der angeblichen Komplizenschaft Erdogans zusammen?
    • John  Livers aus St.Gallen
      14.01.2016
      Erdogan bekämpft lieber die Kurden als den IS. Europa sollte die Grenzen zur Türkei dicht machen, denn die Türkei gehört nicht zu Europa.
    • Cengiz  Kazanova aus Potsdam
      14.01.2016
      TR bekämpft nicht die Kurden ! Die Terrororganistion PKK wird zurzeit bekämpft ! Sie sollten mal lernen die Kurdischen Bürger der TR von den Terrormitglieder der PKK zu unterscheiden ! Und wo soll TR gegen IS vorgehen ? Auf dem Territorium eines souvärenes Staaten wie Irak und Syrien und das ohne UNO Mandat ? Und wieso soll die TR gegen IS vorgehen? Hat TR die IS gezüchtet ?Ist die IS nur das problem von TR ?Hr Livers hören Sie auf ihr Wissen zu verbreiten die nur aus hören und sagen besteht!
    • Rolf  Hobi 14.01.2016
      RNR: Nicht zu Ende gedacht! Erstens: Falls es Anhänger des IS waren, der Anschlag galt Touristen und keinen Türken! Zweitens: Erdogan beschuldigt die IS, um eben von seinem Pakt mit diesen abzulenken. Der IS bedankt sich für die Propaganda, Erdogan kann das darum selbst eingefädelt haben! Drittens: Es gibt auch in der Türkei Gruppierungen, die gegen Erdogan sind.