Tubel-Tourist in Thailand Schweizer (60) motzt, weil Bestechung misslang

PATTAYA - Um seine Thai-Freundin vor einer Verhaftung zu bewahren, zahlte ein Schweizer rund 150 Franken an einen Mann, der angab ein korrupter Polizist zu sein.

Schweizer Thai-Tourist klagt bei Polizei wegen misslungener Bestechung play
Ein Schweizer und seine zwei Freundinnen beschwerten sich bei der Polizei über die Unzuverlässigkeit eines korrupten Fake-Polizisten. Pattaya One

Aktuell auf Blick.ch

Top 3

1 Trump erträgt die Wahrheit nicht «Noch nie wohnten so viele Menschen...
2 Trump macht ernst USA ziehen sich aus Handelsabkommen TPP zurück
3 Neue Hoffnung in Lawinen-Hotel Drei Hundewelpen lebend geborgen

Ausland

Immer informiert - Abonnieren Sie den Blick-Newsletter!
Bitte geben Sie eine gültige E-Mail-Adresse ein.
Schön, dass wir Ihnen unsere BLICK News des Tages senden dürfen. Möchten Sie zusätzlich den BLICK Sport Newsletter erhalten?
teilen
teilen
0 shares
4 Kommentare
Fehler
Melden

Ein Schweizer (60) blamierte sich im thailändischen Ferienort Pattaya gleich doppelt: Zuerst wollte er einen falschen Polizisten bestechen, dann beschwerte er sich noch darüber bei der Polizei.

Laut eigener Angaben nahm die örtliche Polizei die Thailänderin Noppawan S. (33) am 20. August wegen Drogenbesitz mit auf die Polizeistation in Pattaya.

Korrupter «Versicherungsagent» sackte Geld ein

Ein ominöser Herr genannt Singha, wie das bekannte thailändische Bier, versicherte ihr im Warteraum, dass er ihre Freilassung in die Wege leiten könne – für ein Schmiergeld von 35'000 Baht, umgerechnet rund Tausend Franken. Er sei ein «Versicherungsagent» und habe Beziehungen zur Polizei. Als Depot brauche er aber 150 Franken. 

So rief die verzweifelte Noppawan am nächsten Tag einen ihrer «Boyfriends» an und bat um finanzielle Unterstützung, schreibt «Patayaone.net». Der Schweizer Mr. Peter (60), wie er von der Plattform genannt wird, eilte zu Hilfe: Er händigte Singha das Bestechungsgeld aus – und der Agent verschwand.

Gefängnisstrafe trotz Bestechung

Nur drei Tage später wurde Noppawan vor Gericht geladen. Dann die grosse Überraschung: Trotz Schmiergeld wurde sie ins Gefängnis gesperrt. Eine Freundin musste ihre Kaution begleichen.

Sofort nach der Entlassung lief das empörte Trio bei der Polizeistation auf – schliesslich hatte Mr. Singha versprochen gegen das Bestechungsgeld Noppawan vor dem Gefängnis zu bewahren.

Die Polizisten gaben an, noch nie von Singha gehört zu haben. (kra) 

Publiziert am 30.08.2016 | Aktualisiert am 10.10.2016
teilen
teilen
0 shares
4 Kommentare
Fehler
Melden

4 Kommentare
  • Kurt  Aerne aus Wattwil
    31.08.2016
    Klar ist er sicher keine Leuchte oder zumindest sehr naiv.Allerdings zeugen die ewigen Baggertubel Tubeltourist überschriften auch nicht von hohem Niveau
  • Marco  Weber 31.08.2016
    Sind jetzt das die Viel beschriebenen Schweizer welche sich doch ach so vorbildich verhalten im Ausland?
  • Peter  Brunner 31.08.2016
    Ja ja diese Pattaya-Brüder. Da halten sich Greise junge Mädchen, gehen stolz als Papa mit den kleinsten im Kinderwagen spazieren, er 70 das Kind jährig. Und dann benehmen sich diese echten Tubel wie von Ihnen berichtet wurde mit ihren Girls auf das Übelste, weil sie ja hier in der Schweiz echte Nobodys sind..
  • Pietro  Morettini aus Andermatt
    31.08.2016
    Ab und zu beschleicht mich das Gefühl, dass eidgenössische Thailandtouristen, ob für ein paar Wochen, oder für immer vor Ort, nicht die hellsten Kerzli auf der Torte sind.