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Die Todesfälle werden vor allem im thailändischen Ferienparadies Phuket vermutet. Personen seien zwar noch keine identifiziert, jedoch gebe es Augenzeugenberichte, wonach einige Schweizer ihre Leben verloren hätten. Noch immer werden rund 1000 Personen aus der Schweiz gesucht. Dazu kommen eine unbekannte Zahl von Individual-Touristen.
Vier Experten zur Personenidentifikation sind nach Thailand unterwegs, sagte Botschafter Peter Sutter. Allerdings stellt die Identifikation der Leichen in vielen Fällen ein Problem dar. Viele der toten Touristen werden an den Stränden angeschwemmt – ohne Ausweise oder Papiere.
Unterdessen werden die Opfer in Massengräbern beigesetzt. Augenzeugen berichteten von Leichen, die auf Bäumen und zwischen Felsen hingen. An den Stränden Südost-Indiens türmen sich Leichen und Tierkadaver.
Experten der Uno befürchten, dass die Zahl der Todesopfer noch erheblich steigen wird. «Wir müssen davon ausgehen, dass viele der tausenden Vermissten tot sind». Zudem seien die Trinwasser Ressourcen für mehreren Millionen Menschen zerstört worden. Dies könnte lebensgefährliche Magen- und Darmkrankheiten zur Folge haben.
Besonders hart getroffen hat die Flutwelle die in der Nähe des Epizentrums liegende indische Inselgruppe der Andamanen und Nikobaren, die seit der Flutwelle wie ausgestorben wirkt. Bereits wurden 3000 Opfer geborgen. Weitere 30000 Menschen gelten als vermisst.