Unglaubliche Solidarität

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BERN – Die Killerflut im indischen Ozean lässt niemanden kalt. Das merken auch die Hilfswerke: Sie können namhafte Beträge sammeln.

Bei der Glückskette sind nach drei Tagen schon über 4 Millionen Franken eingetroffen. Die Solidarität in der Bevölkerung sei gross, stellt Roland Jeanneret von der Glückskette fest. Auch mehrere Kantone und Firmen spenden kräftig.

Die Grossbank UBS will 3 Millionen Dollar Soforthilfe an eine Nichtregierungsorganisation zahlen. Grossverteiler Coop überwies der Glückskette 250000 Franken und wird zusammen mit dem Roten Kreuz einen Flug mit Hilfsgütern im Wert von nochmals 250000 nach Sri Lanka schicken.

Der Agrochemiekonzern Syngenta zahlte als Sofortspende 100’000 Dollar an verschiedene Hilfsorganisationen im Ausland und wird dem Roten Kreuz 10’000 Schutzausrüstungen übergeben.

Spenden an die Glückskette sind weiterhin auf das Postkonto 10-15000-6, Vermerk «Seebeben Asien» oder übers Internet möglich. Die Glückskette führt am kommenden 5. Januar einen nationalen Sammeltag durch.

250 Millionen

Mittlerweile haben mindestens 25 Staaten der UNO finanzielle und materielle Unterstützung von insgesamt mehr als 220 Millionen Dollar (250 Millionen Franken) zugesichert.
play Nicht nur in Sri Lanka läuft die Nothilfe an. (AP)

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