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Rund um den Indischen Ozean und mitten drin auf den Inseln schwindet die Hoffnung, noch Überlebende zu finden. Überall werden Massengräber ausgehoben. Mittlerweile sind insgesamt gegen 70000 Tote zu beklagen. Die Zahl steigt leider weiterhin laufend an.
Die Uno spricht von der «grössten Naturkatastrophe aller Zeiten» und kündigt die umfangreichste Hilfsaktion in ihrer Geschichte an. Regierungen in aller Welt sprachen bisher 150 Millionen Franken für Hilfsgüter.
Bundesrätin Micheline Calmy-Rey musste gestern die ersten Schweizer Toten vermelden: Es sind bisher 9 (Blick Online berichtete). Mit weiteren Opfern ist zu rechnen. Rund 100 sind verletzt. Von den 2200 Schweizer Feriengästen in der Region gab es mit 1700 bisher keinen Kontakt.
Das Reisebüro Globetrotter befürchtet: «Die Schweiz wird sehr stark betroffen sein.»
Ein Drama zeichnet sich für die skandinavischen Länder ab. In Thailand werden 1500 Schweden, 200 Finnen, 200 Dänen und mehrere hundert Norweger vermisst.
Die internationale Hilfe ist angelaufen. Die USA haben bereits 35 Millionen Dollar gesprochen. Die Schweiz ist mit 4 Expertenteams vor Ort. Diese werden weitere Schritte vorschlagen.