Tsunami-Warnung ausgerufen Starkes Erdbeben vor Papua-Neuguinea

Vor dem Insel-Staat Papua-Neuguinea hat sich ein heftiges Beben ereignet. Behörden in Neuseeland haben eine Tsunami-Warnung ausgerufen.

Vor der Küste von Papua-Neuguinea hat die Erde gebebt. play

Vor der Küste von Papua-Neuguinea hat die Erde gebebt.

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Wieder bebt die Erde im Pazifik! Vor der Küste des Insel-Staats Papua-Neuguinea hat sich ein Erdbeben der Stärke 7,9 auf der Richterskala ereignet.

Das US-Tsunami-Warnzentrum für den Pazifik teilte mit, an einigen Küsten Papua-Neuguineas seien Wellen von ein bis drei Metern Höhe möglich. In allen anderen Regionen seien die erwarteten Wellen bis zu 30 Zentimeter höher als üblich.

Noch sind keine offiziellen Angaben über Schäden oder Verletzte bekannt. Als Vorsichtsmassnahme hat auch die Zivilschutzbehörde von Neuseeland mittlerweile eine Tsunami-Warnung herausgegeben.

Das Zentrum des Bebens lag den Seismologen zufolge 46 Kilometer östlich der Stadt Taron in der Provinz Neuirland. Der Erdbebenherd befinde sich in etwa 100 Kilometern Tiefe. Eine halbe Stunde nach diesem Erdstoss wurden zwei Nachbeben mit Stärken zwischen 5,5 und 6,1 registriert. In Papua-Neuguinea leben etwa sieben Millionen Menschen.

Bereits Anfang Dezember hatten mehrere starke Beben die benachbarte Inselgruppe der Salomonen erschüttert. Grössere Schäden waren damals ausgeblieben. Und vor rund einem Monat mussten in Neuseeland Teile der Bevölkerung nach einem Erdbeben evakuiert werden.

Die Region liegt auf dem Pazifischen Feuerring, einer hufeisenförmigen Zone entlang der Küsten des Pazifischen Ozeans. Hier schieben sich im Erdinnern verschiedene Platten untereinander.

Der pazifische «Feuerring»

Neuseeland liegt am sogenannten «Ring of Fire» (Ring aus Feuer) rund um den Pazifik. In dieser hufeisenförmigen Zone befindet sich etwa die Hälfte aller aktiven Vulkane weltweit.

Das Gebiet reicht von der südamerikanischen Westküste über die Westküste der USA, Russland und Japan bis nach Südostasien und Neuseeland. Längs des «Ring of Fire» treffen verschiedene Erdplatten aufeinander und es kommt zu Verschiebungen - die Folge sind Vulkanausbrüche, Erdbeben und Tsunamis.

Die Region gilt als eine der geologisch gefährlichsten Zonen weltweit. Etwa 90 Prozent aller Erdbeben ereignen sich hier. (SDA)

Publiziert am 17.12.2016 | Aktualisiert am 17.12.2016
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1 Kommentare
  • Thomas  Zürcher 17.12.2016
    Unglaublich viele schwere Erdbeben in den letzten Monaten rund um dem sogenannten Pazifischen Feuerring der aktivsten Erdbebenzone der Welt.Längs des Rings, der sich von der Westküste Südamerikas über die US-Westküste, Russland und Japan bis nach Südostasien erstreckt, treffen verschiedene Erdplatten aufeinander, es kommt zu Verschiebungen. Die Folgen: Vulkanausbrüche, Erdbeben und schwere Tsunamis.Zigtausende Menschen verloren in dieser Region schon ihr Leben.