Schweizerin erlebt Erdbeben in Chile «Aus Panik tanken alle Benzin»

SANTIAGO DE CHILE - Ein Erdbeben der Stärke 7,7 hat den südamerikanischen Staat Chile durchgeschüttelt. Anfänglich wurde vor einem Tsunami gewarnt.

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Laut der US-Erdbebenwarte ereignete sich das Beben am Sonntag im Pazifik - südwestlich von der südchilenischen Hafenstadt Quellón.

Auf der vorgelagerten Insel Chiloé wurden die Strassen schwer beschädigt. Die Strom- und Wasserversorgung sind teilweise unterbrochen.

Monica Gräflein lebt in Chile. play
Monica Gräflein lebt in Chile.

Die Schweizerin Monica Gräflein (42) hat das Beben miterlebt. Sie lebt mit ihrem Mann seit rund zehn Jahren in Chile und arbeitet in der Milchproduktion.

Gräflein zu BLICK: «Wir besuchten grad die Grosseltern in Osorno, als sich plötzlich die Türen bewegten und die Lampen zu schwingen begannen. Zudem schaukelte der Boden heftig.»

Die Menschen waren in Panik. «Alle sind am Benzin tanken», berichtete Monica Gräflin am Sonntag. Inzwischen hat der Katastrophendienst den Tsunami-Alarm für mehrere Regionen aufgehoben. Die Behörde stufte die Warnung herab und mahnte nur noch zur Vorsicht.

 

Es gab nach ersten Berichten Schäden an Häusern und Strassen, aber keine Verletzten.

Schon am 17. September 2015 gab es nördlich der Hauptstadt ein heftiges Beben der Stärke 8,3, auf das ein Tsunami folgte. Er richtete grossen Schaden an. Es gab fünf Tote. (gf)

Publiziert am 25.12.2016 | Aktualisiert am 29.12.2016
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3 Kommentare
  • Monica  Rebolledo aus Chillan
    25.12.2016
    Frau Buendia, zu diesem Zeitungsartikel barucht es keine Kommentare wieder mal ein Auswanderer der im Blick erscheinen will. Panik , wo denn ? Lebe seit 20 Jahren in Midchile und habe 2010 erlebt,das die Erde schuettelt das sind wir gewohnt und es kommt fast taeglich vor. logisch das die Lampen pendeln. Habe mit Bekannten in Chiloe telefoniert , und alles io.
  • Thomas  Zürcher 25.12.2016
    Ich kann mir gut vorstellen das es in nächster Zeit eine Mega Beben zwischen 8.5 und 9.0 rund um den pazifischen Feuerring geben könnte.Da Frage ist nur auf welcher Seite des Pazifik.Übrigens 2010 löste in Chile ein Erdstoß der Stärke 8,8 - eines der stärksten jemals gemessenen Beben - einen verheerenden Tsunami aus. Mehr als 500 Menschen kamen ums Leben, mehr als 220.000 Wohnhäuser wurden zerstört.Solch eine Katastrophe kann jederzeit wieder passieren.
  • Aureliano  Buendia aus Zürich
    25.12.2016
    Panik?? Wohl eher Angst und Vorsicht. Auch ich würde vorsorglich Benzin und Lebensmittel einkaufen, solange man nicht weiss, wie fest die Infrastruktur des Landes beschädigt wurde. Chile ist auf Erdbeben sehr gut vorbereitet, es wurde sofort informiert und alle Vorsichtsmassnahmen eingeleitet. Also bitte keine tendenziöse Berichterstattung, bevor man nicht weiss, wie gross die Schäden sind. Was hier geschrieben wird, ist panisch und hilft niemanden.