Trump, der schlechte Verlierer Falsche Fragen, defektes Mikrofon, Manipulationen

Es waren mal wieder die anderen. Wenige Minuten nach seiner Niederlage im ersten TV-Duell lässt sich Donald Trump über die Fragen des Moderators aus – und wittert eine Verschwörung gegen sich.

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Nach der ersten TV-Debatte sind sich Experten und Kommentatoren einig: Hillary Clinton (68) geht als klare Siegerin hervor, führt ihren Widersacher Donald Trump (70) in der zweiten Hälfte des Duells regelrecht vor. Der Milliardär hingegen ist fahrig, unsicher, lässt sich immer wieder provozieren. 

Donald Trump: Schlechter Verlierer des TV-Debatten-Duells play
Genervt: Auch mit dem Mikrofon war Trump unzufrieden. AP

Doch Trump wäre nicht Trump, wenn er seine Niederlage einfach so eingestehen würde. Schuld sollen mal wieder die anderen gewesen sein. Kaum von der Bühne, auf der sich die beiden Präsidentschaftskandidaten 90 Minuten lang duelliert hatten, liess sich der republikanische Kandidat über die Fragen von NBC-Moderator Lester Holt aus.

«Nicht über E-Mails. Nichts über die korrupte Clinton Foundation. Und Nichts über Bengasi», wetterte der eingeschnappte Trump auf Twitter. Und damit nicht genug. Neben den falschen Fragen soll ihn auch vermeintlich mangelhafte Technik bei der Debatte behindert haben.

«Die gaben mir ein defektes Mikrofon, habt ihr das gesehen?», sagte er einer Gruppe von Medienleuten nach dem Event, um dann nachzuschieben: «Ich frage mich, war das Absicht?»

Es ist nicht das erste Mal, dass der New Yorker Immobilienmogul eine Verschwörung gegen sich und seine Kampagne wittert. In der Vergangenheit hatte der 70-Jährige seine Anhänger wiederholt davor gewarnt, dass er die Wahl am 8. November wegen «Manipulationen von aussen» verlieren könnte.

Publiziert am 27.09.2016 | Aktualisiert am 30.09.2016
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15 Kommentare
  • Arthur  Nix 27.09.2016
    Wieder gelogen.
    ich bin grad in den USA und stelle fest, dass die Experten hier durchaus zerstritten sind und sich auf keinen Sieger einigen können.
    Die Polls werden das zeigen. Da kann der Blick dagegen anschreiben, wie er will, die Wahrheit wird obsiegen.
  • beat  baur aus niederbipp
    27.09.2016
    Ich mag beide nicht. Aber clinton hat zu wenig biss. Trump mag ein player sein, aber für die jetzige situation der amis wohl der bessere präsident.
    • beat  sigrist aus Manila
      27.09.2016
      Lieber Herr Baur, im Gegensatz zu Trump hat Frau Clinton nicht 4 mal Konkurs gemacht und hunderte von Millionen an offenen Rechnungen nicht bezahlt damit.Auch hat Frau Clinton Ihre Steuern immer bezahlt im Gegensatz zu Trump. Seit Jahren hat dieser weder für seine Firmen noch für sich privat Steuern in den USA bezahlt.Ein schlechtes Vorbild für die Bürger der USA.Ein Mensch welcher in jedem 5 Satz sein Vermögen und den Vordergrund stellen muss leidet an einem grossen Komplex !
    • Roman  Hasler 27.09.2016
      Herr Siegrist: Ja, Clkinton kann nicht pleite gehen, zu sehr im Establishment verwurzelt und schon lange auf diese Rolle getrimmt. Clinton hat schon tausende Male auf Menschenrechte gepfiffen. Sie ist eine Kriegsgurgel. Usw. Also ich weiss nicht wie man einen solchen Menschen als besser als irgendwer bezeichnen kann.
  • Divico  Tigurin aus Neuchâtel-Hua-Hin
    27.09.2016
    Sind diese Umfragen in den USA auch so glaubwürdig wie die von Herr Longchamps?
    Wer verloren hat wird nach den Wahlen auf sicher feststehen aber bis dahin gilt es die Menschen via Medien bei Laune zu halten. Aber was geht uns der US-Präsident eigentlich an...? Wir sollten uns auf unsere Volkswillenverweigerer konzentrieren. Das macht Sinn...
  • roger  mafli aus selzach
    27.09.2016
    Welche Überraschung! Blick sieht Clinton als Siegerin obwohl sie nichts als einstudierte Phrasen ihrer Berater von sich gibt. Es ist diese einseitige Beurteilung welche mir Trump immer sympathischer macht. Dies sehen wohl auch viele Amerikaner so. Denn mit den Medien und deren "Lieblingen" kann sich längst niemand Normales mehr identifizieren. Ich würde schon aus Frust über die absolut einseitige Berichterstattung Trump wählen.
    • Francis  Marchal , via Facebook 27.09.2016
      Hat nun wirklich gar nichts mit Blick zu tun, eventuell machen Sie sich mal in der US-Presse schlau. "Trump blew it" ist die allgemeine Meinung selbst konservativen Beobachter. Fahrig, unkonzentriert, ohne Manieren, usw. Nur wird die TV-Debatte kaum etwas ändern, war ja mehr DSDS auf Amerikanisch. Seine Fans werden auch weiter zu ihm halten, so wie auch in diesem Forum.
    • Peter  Meier 27.09.2016
      Aus Frust den grossmäuligen Flegel, der rein gar nichts für das Volk macht zu wählen, funktioniert auch in der Schweiz. Hilft aber rein gar nicht weiter. Denn er kann es auch nicht besser.
  • Paul  Meier 27.09.2016
    Wenn sich Experten und Kommentatoren (insbesondere europäische) einig sind, dass HC (68, nach den Wahlen läuft sie dann unter 69) hat, dann hat sich Trump nicht schlecht verkauft. Alles andere mag den Meinungsmachern nicht in den Kopf rein. Aber gezählt wird dann am Wahltag!