Trotz heftigen Protesten Mexiko verteidigt Benzinpreiserhöhung

Sechs Tote, 1500 Festnahmen: Nach heftigen Protesten hat die mexikanische Regierung die jüngste Erhöhung des Benzinpreises um 20 Prozent verteidigt. Wäre der Preis nicht angehoben worden, hätte es Abstriche bei Sozialprogrammen geben müssen.

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Präsident Enrique Peña Nieto wies weiter darauf hin, dass der Benzinpreis in Mexiko auch nach der Erhöhung noch niedriger ist als in den meisten Ländern der Region.

Der lange Zeit streng regulierte Energiemarkt in Mexiko war in den vergangenen Jahren langsam geöffnet worden. Der Benzinpreis wurde bislang vom Staat festgelegt. Nun wird er nach und nach freigegeben und soll künftig von Angebot und Nachfrage bestimmt werden.

Demonstranten blockieren nahe von Tijuana eine Tankstelle und stehen Polizeikräften gegenüber play
Bilanz der Proteste: Sechs Tote, 1500 Festnahmen. KEYSTONE/AP/HANS-MAXIMO MUSIELIK

Die Regierung werde sicherstellen, dass die Erhöhung des Benzinpreises nicht zu ungerechtfertigten Preissteigerungen bei Lebensmitteln und Dingen des täglichen Bedarfs führe, sagte Peña Nieto. Vertreter der Regierung, von Unternehmensverbänden und Gewerkschaften unterzeichneten am Montag eine entsprechende Erklärung.

In den vergangenen Tagen kamen sechs Menschen bei den heftigen Protesten gegen die Erhöhung des Benzinpreises ums Leben, die Polizei nahm 1500 Personen fest. (sda/gru)

Publiziert am 10.01.2017 | Aktualisiert am 10.01.2017
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