Bündnis des Schreckens Trainiert der Iran Assads Schlächter?

  • Publiziert: 15.08.2012
play Auch diese Milizen sind im Dienst des Diktators Assad: Angehörige der berüchtigten Schabiha-Truppe. (Screenshots Youtube)

DAMASKUS - Syriens Diktator Baschar al-Assad ist auf dem internationalen Parkett komplett isoliert. Doch einer hält zu ihm: Der iranische Präsident Mahmud Ahmadinedschad soll sogar seine Elite-Killer drillen.

Dem syrischen Diktator Baschar al-Assad gehen die Freunde aus. Am Gipfel der Organisation für Islamische Kooperation (OIC) in Mekka zeichnet sich ein vorläufiger Ausschluss Syriens aus der Staatengruppe ab. Man will offenbar die Suspendierung der Mitgliedschaft des Landes empfehlen.

Nur der Iran und Algerien halten Assad noch die Stange. Wie der US-Generalstabschef Martin Dempsey erklärt, hilft der iranische Präsident Mahmud Ahmadinedschad seinem traditionellen Verbündeten jetzt sogar, eine Miliz aufzubauen und auszubilden.

Armee des Volkes

Diese solle die von den Kämpfen geschwächten Regierungstruppen unterstützen. Die syrischen Streitkräfte hätten «Probleme mit dem Nachschub und mit der Moral», sagt Dempsey. Die Miliz bestehe aus Schiiten und Aleviten und heisse «Dschaisch asch-Schaab» (Armee des Volkes).

Die USA sind alarmiert und warnen den Iran davor, sich in die Krise in Syrien einzumischen. Verteidigungsminister Leon Panetta sagt, es sei «offensichtlich», dass der Iran in Syrien eine grössere Rolle spiele. Die Iraner müssten besser darüber nachdenken, wie stark sie in den Konflikt involviert sein wollten.

«Wir denken nicht, dass der Iran zu diesem Zeitpunkt diese Rolle spielen sollte», sagt Panetta. «Zusätzlich zum Blutvergiessen, das in Syrien vor sich geht, versucht der Iran einem Regime den Rücken zu stärken, das unserer Meinung nach letztendlich untergehen wird.»

Kommt Flugverbotszone?

Die USA verhandeln derweil mit Syriens Nachbarn Jordanien und Türkei über eine Sicherheitszone. Der US-Generalstabschef lässt die Muskeln spielen: «Mit einem sicheren Hafen würde wahrscheinlich auch eine Flugverbotszone einhergehen.» Man plane jedoch nichts unilateral, sagt Dempsey. (noo)

 

Beliebteste Kommentare

  • pantaleo  loris
    und die USA unterstützen die regimes von saudi-arabien,bahrain u.s.w.

  • Peter  Bossert , Wetzikon
    wer so viele Muskeln hat wird unbeweglich! Also kein Vorteil im Nahkampf! Und eine 38er Kugel am richtigen Ort wird auch Mr. Anabolika stoppen!

Alle Kommentare (4)

  • fatlum  rudi
    Und die U.S.A unterstützt die Terroristen...warum darf jemand wie Iran nicht denn unterstützen denn er für gut hält... und leute wenn sich jemand so benimmt in der schweiz wie die rebellen sind das ja auch gleich terroristen was soll der ganze mist.....
    • 15.08.2012
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    • 11
  • richard  keith
    Auch solche Typen fallen um wenn sie an richtiger Stelle getroffen werden.
  • Peter  Bossert , Wetzikon
    wer so viele Muskeln hat wird unbeweglich! Also kein Vorteil im Nahkampf! Und eine 38er Kugel am richtigen Ort wird auch Mr. Anabolika stoppen!
  • pantaleo  loris
    und die USA unterstützen die regimes von saudi-arabien,bahrain u.s.w.

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