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Todesstrafe für 9/11-Planer?

WASHINGTON – Sechs Männer sollen direkt oder indirekt hinter den Terroranschlägen vom 11. September 2001 stehen. Ihnen droht jetzt die Todesstrafe.

Aktualisiert um 07:00 | 12.02.2008
Chalid Scheich Mohammed, Ex-Chefplaner des Terrornetzes El Kaida. (Reuters)
Chalid Scheich Mohammed, Ex-Chefplaner des Terrornetzes El Kaida. (Reuters)
Chalid Scheich Mohammed, Mohammed al-Kahtani, Ramzi Binalshibh, Ali Abdel Asis Ali, Mustafa Ahmed al-Hausaui und Walid bin Attasch – diesen Männern droht die Todesstrafe. Sie werden der massgeblichen direkten oder indirekten Beteiligung an den Anschlägen vom 11. September 2001 beschuldigt.

Insgesamt werden ihnen 169 verschiedene Straftaten zur Last gelegt, wie das US-Verteidigungsministerium mitteilte. Bis zu einem Prozessbeginn dürften aber noch Monate vergehen. Eine Richterin wird zunächst prüfen, ob die Beweise für die Eröffnung eines Prozesses ausreichen.

Zur Gruppe der Angeklagten gehört der Anklage zufolge der Ex-Chefplaner des Terrornetzes El Kaida, Chalid Scheich Mohammed. Der gebürtige Pakistaner soll der Planer der Anschläge gewesen sein, bei denen 3000 Menschen getötet wurden.

Neben Mohammed sind Mohammed al-Kahtani, Ramzi Binalshibh, Ali Abdel Asis Ali, Mustafa Ahmed al-Hausaui und Walid bin Attasch angeklagt. Alle sechs Mohammed Männer sind derzeit im US-Gefangenenlager Guantánamo auf Kuba inhaftiert.

Die Verfahren sollen vor eigens zu diesem Zweck geschaffenen Sondergerichten, den Militärkommissionen, stattfinden. Angeklagte haben in diesen Prozessen weniger Rechte als in normalen Militär- oder Zivilverfahren. (SDA/gux)

Ramzi Binalshibh. (AP)
Ramzi Binalshibh. (AP)
Ali Abdel Asis Ali. (AP)
Ali Abdel Asis Ali. (AP)
Mustafa Ahmed al-Hausaui. (AP)
Mustafa Ahmed al-Hausaui. (AP)
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