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Der 74-Jährige steht im kommenden Dezember vor Gericht in Amstetten, vermutlich unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Bis dahin dürften noch einige Details aus dem Horror-Keller ans Tageslicht gezerrt werden.
So hiess es gestern aus Anwaltskreisen, Fritzl hätte ausgesagt, seine Tochter Elisabeth (42) «zwei oder dreimal pro Woche» vergewaltigt zu haben. Damit könnte er – unter anderem – für rund 3000 Vergewaltigungen angeklagt werden.
Die Anklage soll bis Ende Oktober stehen. Weit komplizierter dürfte das Zusammenstellen der Jury werden: «Wir sind ein kleines Land. Darum finden wir kaum 10 Richter, die sich über Josef Fritzl noch keine eigene Meinung gebildet haben», wird ein Jurist auf «Mirror» online zitiert.
Wie die Zeitung «Österreich» auf ihrer Website berichtet, muss sich Elisabeth Fritzl entscheiden, wie der Schulalltag für drei ihrer Kinder weitergehen soll. Lisa (16), Monika (14) und Alex (12) hatten im Haus über dem Keller gelebt und gingen in der Nähe von Amstetten zur Schule – bis das Inzest-Drama aufgedeckt wurde. (dip)
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Wofür wird sich Josef Fritzl vor Gericht verantworten müssen? Ende Oktober soll die Anklage stehen. (AP)