Wegen Fliegen-Klatsche Tierschützer attackieren Obama

  • Aktualisiert am 19.01.2012

WASHINGTON – Der Feldzug des mächtigsten Mannes der Welt gegen eine kleine Fliege hat Folgen: Tierschützer kanzeln Obama für seine «unmenschliche»Tat ab.

Bei einem Interview mit dem TV-Sender CNBC passierte es: Barack Obama, der oberste Befehlshaber der Streitkräfte, zeigt einer nervenden Fliege, was ein rechter Erstschlag ist. Das Video des fliegenklatschenden US-Präsidenten amüsiert die ganze Welt.

Die ganze Welt? Von wegen! Die Tierschutzorganisation PETA ist erzürnt über die Mordlust Obamas. «Wir fordern Mitgefühl auch für die kleinsten Tiere», sagte PETA-Sprecher Bruce Friederich. «Auch für Insekten gilt die Unschuldsvermutung.»

Das präsidentiale Wegwedeln der Fliege hätte PETA gerade noch akzeptiert. Dass Obama aber noch einen tödlichen Schritt weiter ging, hat die Tierschützer schwer enttäuscht. Schliesslich hätte es auch «humanere» Lösungen für das Insektenproblem gegeben.

Eine humanere Lösung wäre zum Beispiel die Anwendung der «Katcha Bug»-Käferfalle gewesen. Bei geschickter Anwendung des Geräts hätte der Präsident sein Interview fortsetzten können, ohne eine Fliege auf dem Gewissen zu haben.

Die Weltöffentlichkeit wartet derweil gespannt auf das nächste Video, in dem Obama mit dem «Katcha Bug» auf Insekten-Safari geht. (bih)

Fliegen töten – wo fängt die Tierquälerei an? Schreiben Sie uns Ihre Meinung!

«Katcha Bug»: Dieses Gerät schenkte PETA dem Präsidenten.- petacatalog.org

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