TGV-Unglück im Elsass Verfahren gegen drei Beschuldigte eröffnet

STRASSBURG (ELSASS) - Elf Menschen kamen im November 2015 bei einem Bahnunglück im Elsass ums Leben. Wer schuldig ist, steht noch immer in den Sternen. Gegen drei Personen läuft nun ein Verfahren wegen fahrlässiger Tötung.

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Der TGV wurde bei einer Testfahrt in einer Kurve aus dem Trassee geschleudert.

Reuters

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Der TGV-Hochgeschwindigkeitszug entgleiste in einer Kurve im November 2015 nördlich von Strassburg bei Eckwersheim im Elsass. Ermittlungen hatten ergeben, dass der Zug bei der Testfahrt mit überhöhter Geschwindigkeit unterwegs gewesen war. Von den 53 Passagieren sind elf Menschen ums Leben gekommen. Die restlichen 42 wurden verletzt.

Nun wurde gegen drei Personen ein Verfahren wegen fahrlässiger Tötung eröffnet. Die zwei Mitarbeiter des Bahnkonzerns SNCF und ein Mitarbeiter eines Tochterunternehmens wurden unter Polizeiaufsicht gestellt.

Dies berichtete der Regionalsender «France Bleu Alsace» gestern Abend. Die Ermittlungen hätten nun ergeben, dass einzige Ursache für das Unglück überhöhte Geschwindigkeit gewesen sei, berichtete «France Bleu Alsace". Im Juli hatte die Zeitung «Le Parisien» unter Berufung auf ein Video von der Fahrt geschrieben, dass es bereits bei einer Probefahrt drei Tage vor dem Unfall Probleme bei der Einhaltung der Höchstgeschwindigkeit gegeben habe. (SDA/stj)

Publiziert am 20.10.2016 | Aktualisiert am 20.10.2016
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