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Obwohl der Betreiber-Konzern E.ON die Geschichte als völlig harmlos darstellte: Ein Reaktor des schwedischen Atomkraftwerkes Oskarshamn ist in der Nacht auf heute wegen Sabotageverdachts abgeschaltet worden. Dies sei eine «reine Vorsichtsmassnahme», teilte der Betreiber mit.
«Die Nachforschungen in der Einheit zwei wurden um Mitternacht abgeschlossen. Es gibt keine neuen Funde», sagte der Sprecher des schwedischen Kraftwerks-Betreibers. Nun solle auch die Einheit eins des AKWs untersucht werden.
Gestern Mittwoch waren zwei Männer wegen Verdachts auf Sabotage im Atomkraftwerk festgenommen worden. Bei der Eingangskontrolle waren an der Tasche des einen Reste eines hochexplosiven Sprengstoffs gefunden worden (Blick.ch berichtete).
Bei den Festgenommenen handelt es sich um zwei Schweisser, die vorübergehend mit Arbeiten in dem Kraftwerk beauftragt waren.
Bei einer Hausdurchsuchung der beiden Tatverdächtigen machte die Polizei «gewisse Funde». Einzelheiten teilten die Behörden nicht mit. Die zwei Verdächtigen kamen aber schon wieder frei. Die Ermittlungen gegen sie werden aber fortgesetzt.
(SDA/bih)