Terror auf Spielplatz in Pakistan Taliban töten 29 Kinder

In der pakistanischen Stadt Lahore ist heute bei einem öffentlichen Park eine Bombe explodiert. Zahlreiche Frauen und Kinder aus christlichen Familien wurden getötet.

Selbstmordanschlag in Pakistan fordert mindestens 69 Tote

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Bei einem Selbstmordanschlag in einem Park in der nordostpakistanischen Millionenstadt Lahore sind mindestens 70 Menschen getötet und mehr als 315 verletzt worden. Die meisten Opfer sind Frauen und Kinder, wie ein hoher Verwaltungsbeamter sagt.

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Der Attentäter zündete seine Bombe in der Nähe eines Spielplatzes. Der Park war voller christlicher Familien, die Ostern feierten.

Zu dem schwersten Anschlag seit Monaten in Pakistan bekannte sich Jamaat-ul-Ahrar, ein Ableger der radikal-islamischen Taliban. Jamaat-ul-Ahrar erklärte kurz nach der Tat, Ziel des Anschlags seien Christen gewesen. An Ministerpräsident Nawaz Sharif gehe die Botschaft, dass man in Lahore Fuss gefasst habe. «Er kann machen was er will, aber er wird uns nicht stoppen können. Unsere Selbstmord-Attentäter werden solche Anschläge wiederholen.»

 

Es wird befürchtet, dass die Opferzahl noch steigt, weil viele Schwerverletzte in Kliniken gebracht wurden.

Augenzeugen sprechen von schrecklichen Szenen, die sich während und nach dem Selbstmordanschlag abgespielt hätten. Da die Detonation sehr stark gewesen sei, lägen Leichenteile in dem Park, der in einem Wohngebiet liegt, weit verstreut. Auf Fernsehbildern sind weinende Frauen und Kinder zu sehen, die unter Schock inmitten von Blutlachen stehen.

Einsatzkräfte am Anschlagsort. play
Einsatzkräfte am Anschlagsort. Reuters

Lahore in der Provinz Punjab ist mit gut sieben Millionen Einwohnern die zweitgrösste Stadt Pakistans und liegt nur wenige Kilometer von der Grenze zu Indien entfernt.

Im Dezember 2014 hatten pakistanische Taliban in Peshawar eine Schule überfallen und mehr als 130 Kinder getötet.

Im Zusammenhang mit dem heutigen Anschlag in Pakistan ist es bei Facebook zu einer Panne gekommen. Benutzer des Portals wurden offenbar weltweit aufgefordert, ihre Angehörigen und Freunde zu kontaktieren, weil sie sich laut Facebook im von der Explosion betroffenen Gebiet zu befinden scheinen. (SDA/noo)

Publiziert am 27.03.2016 | Aktualisiert am 01.04.2016
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4 Kommentare
  • Herbert  Widmer aus Sagogn
    28.03.2016
    Wann endlich stehen alle Armeen der Welt, unbesehen von Religion und Rasse zusammen und beenden diesen Albtraum Terrorismus. Ohne Waffengewalt wird es leider nicht funktionieren. Die frommen Sprüche aller "friedlichen" Organisationen der Welt haben über Jahre nichts, aber gar nichts gebracht.
  • Edi  Brunner 27.03.2016
    Man darf mit Sicherheit davon ausgehen, dass das gar rein gar nichts mit dem Islam zu tun habt. Liebes Volk, seid unbesorgt in dieser Beziehung... Wetten, es dauert nicht lange, bis uns dies wieder von den "Fachleuten" weiss gemacht werden wird in der Märchenstunde. Es wird in wenigen Jahren auch hier so sein, das steht ausser Frage.
    • J.  Peter aus Luzern
      27.03.2016
      Leider korrekt. Berichte von der regelrechten Christenverfolgung in den betreffenden Ländern finden nun höchst selten den Weg in die Presse. Es ist nun wirklich genug! Das christliche Abendland sollte seine Opferrolle nun endlich ablegen und entsprechend reagieren und agieren!
    • Mirsad  Durmishi , via Facebook 28.03.2016
      Ruft den der koran wieder dazu auf oder was ist es? In keiner passage in diesem buch wird dazu aufgerufen kinder und frauen zu töten und noch auf diese feige art. Ganz im gegenteil! Selbst im krieg verbietet es der koran ausdrücklich! Es ist einfach schrecklich da stimme ich ihnen zu aber es hat trotzdem nichts mit meiner religion zu tun, den die gibt mir persöhnlich einen inneren frieden der sowas nie zulassen würde. Mein tifster beileid an alle angehörigen egal wo auf der welt.