Terror-Angriff auf Polizei-Schule
LAHORE – In Pakistan griffen heute Morgen Terroristen eine Polizei-Akademie mit Handgranaten an und schossen wild um sich. Zur Bekämpfung der Angreifer wurde eine paramilitärische Einheit eingesetzt.
Aktualisiert um 14:56 | 30.03.2009
Nach einem Angriff auf eine Polizeischule in der pakistanischen Stadt Lahore mit mindestens 20 Toten haben sich Angreifer und Sicherheitskräfte heute heftige Kämpfe geliefert. Die Polizei befürchtet noch weit mehr Opfer.
Handgranaten in die Menge geworfen
Etwa 60 verwundete Polizisten seien in Krankenhäuser gebracht worden, sagte ein Vertreter der Rettungskräfte. «Wir fürchten, dass die Zahl der Toten auf 50 oder 60 steigt, da die Angreifer Granaten in Gruppen von Polizisten geworfen haben.»
Im Fernsehen waren Bilder von getöteten Polizisten auf dem Gelände des umstellten Ausbildungszentrums zu sehen. Schwer bewaffnete Soldaten einer paramilitärischen Einheit wurden zur Bekämpfung der Angreifer eingesetzt. Mindestens drei Hubschrauber waren im Einsatz, wie ein AFP-Reporter berichtete.
Berichten zufolge hatten zwischen 10 und 20 Extremisten das Gelände während des Morgenappells von vier Seiten angegriffen.
Rund 850 Kadetten werden in dem Zentrum ausgebildet. Bis zu 150 Rekruten sollen sich in der Gewalt der Angreifer befunden haben.
Der Überfall ist der zweite schwere Vorfall in Lahore innerhalb weniger Wochen. Vor knapp einem Monat griffen mehrere Attentäter die srilankische Kricket-Nationalmannschaft an und töteten dabei zahlreiche Menschen.
Der jüngste Anschlag erinnert auch an die Angriffe pakistanischer Extremisten auf Hotels und andere Ziele im indischen Bombay. Dabei waren im November 166 Menschen ums Leben gekommen. (SDA/gca)
Handgranaten in die Menge geworfen
Etwa 60 verwundete Polizisten seien in Krankenhäuser gebracht worden, sagte ein Vertreter der Rettungskräfte. «Wir fürchten, dass die Zahl der Toten auf 50 oder 60 steigt, da die Angreifer Granaten in Gruppen von Polizisten geworfen haben.»
Im Fernsehen waren Bilder von getöteten Polizisten auf dem Gelände des umstellten Ausbildungszentrums zu sehen. Schwer bewaffnete Soldaten einer paramilitärischen Einheit wurden zur Bekämpfung der Angreifer eingesetzt. Mindestens drei Hubschrauber waren im Einsatz, wie ein AFP-Reporter berichtete.
Berichten zufolge hatten zwischen 10 und 20 Extremisten das Gelände während des Morgenappells von vier Seiten angegriffen.
Rund 850 Kadetten werden in dem Zentrum ausgebildet. Bis zu 150 Rekruten sollen sich in der Gewalt der Angreifer befunden haben.
Der Überfall ist der zweite schwere Vorfall in Lahore innerhalb weniger Wochen. Vor knapp einem Monat griffen mehrere Attentäter die srilankische Kricket-Nationalmannschaft an und töteten dabei zahlreiche Menschen.
Der jüngste Anschlag erinnert auch an die Angriffe pakistanischer Extremisten auf Hotels und andere Ziele im indischen Bombay. Dabei waren im November 166 Menschen ums Leben gekommen. (SDA/gca)
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