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Die Jugendlichen befinden sich in der Nacht auf Sonntag in einem Lokal beim Bahnhof. Gegen 21.30 Uhr verlässt eine 14-Jährige die Gruppe und setzt sich auf die Gleise, wie «oe24.at» berichtet. Eine Freundin sieht sie und versucht sie noch vor dem herannahenden Zug wegzuzerren – ohne Erfolg.
Der Lokführer kann nicht mehr rechtzeitig bremsen und überrollt das Mädchen. Es ist sofort tot. Der Grund für seinen Selbstmord sei Liebeskummer gewesen. Ein 19-Jähriger aus dem Dorf entgegnete ihre Liebe nicht.
Nur vier Stunden nach dem tragischen Tod der 14-Jährigen wird eben dieser 19-Jährige an der selben Stelle von einem Zug erfasst und getötet. Er sei stark betrunken über die Schienen getorkelt und habe wohl den Zug übersehen.
Gemäss der Polizei sei die Todesstelle eine beliebte, aber gefährliche Abkürzung. Jugendliche würden häufig die Gleise überqueren, obwohl es in der Nähe eine Unterführung gebe. (gca)