Teenie quält Büsi – aber das Internet entlarvt ihn

  • Publiziert: 16.02.2009, Aktualisiert: 03.01.2012
play Der Tierquäler nennt sich Timmy. (Screenshot)

LAWTON (USA) – Kenny G.* ist ein Teenie aus den USA. Eines Tages wird es ihm so langweilig, dass er sich entschliesst seine Katze «Dusty» zu malträtieren.

Ein Video schockiert im Internet. Kenny G. steht vermummt vor die Kamera und sagt: «Unser heutiges Thema ist Tierquälerei». Im ironischen Erzählton, als wäre es ein Lehrvideo, geht «Timmy», wie er sich nennt, in die Duschkabine und hält eine völlig verängstigte Katze hoch. Es ist «Dusty».

Dann beginnt das Widerliche. Völlig unvermittelt beginnt Kenny G. auf das Tier einzuschlagen, brüllt, röhrt wie ein Wahnsinniger und drückt die Katze an die Wand. Sie heult panisch. Er prügelt mehrmals auf das arme Büsi ein – oft sind die Schläge zwar nur vorgetäuscht, doch manchmal trifft er die Kleine auch voll.

In einem anderen Video schlägt er den Kopf der Katze gar auf den Boden und besprüht ihr Gesicht mit Glasreiniger. Es ist ein Dokument sinnloser Gewalt – die Gefühlskälte des Teenies erschreckt nicht nur Tierfreunde.

Ein Aufschrei im Internet

Das Horror-Video wird auf Youtube 30000 mal angeklickt, bis es gelöscht wird. Dennoch findet das Dokument seinen Weg durch verschiedene Internet-Foren. Das wird Kenny G. zum Verhängnis. Denn er hat offensichtlich nicht mit der Detektiv-Arbeit einiger Internet-Nutzer gerechnet.

Empört über den Quäler suchen einige nach Hinweisen im Video, vergleichen, recherchieren – und nur kurze Zeit später wird alles publik gemacht, was Kenny G. jemals in seinem Leben im Internet veröffentlicht hat. Sein voller Name, seine Adresse, Telefonnummer und sogar der Name seiner Mutter.

Doch nicht genug mit dem Internet-Pranger. Kenny G. wird auch das Gesetz zu spüren bekommen. Der Sheriff von Lawton will, dass der Staatsanwalt den Fall von Tierquälerei prüft.

Die beste Nachricht zum Schluss: «Dusty», die geplagte Katze, wurde zu einem Tierarzt gebracht und wird dort bleiben, bis die Untersuchung gegen Kenny G. vorbei ist. (num)

* Name der Redaktion bekannt

Anmerkung der Redaktion: Da das Video ausserordentlich brutal ist, zeigen wir es nicht.

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