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Wer hätte gedacht, dass hinter dem unauffälligen Jüngling mit dem blonden, schulterlangen Haar ein gefürchteter Hacker steckt. Bereits im unschuldigen Alter von 16 Jahren verursachte Neuseelands Hacker-Baby Schäden im zweistelligen Millionenbereich. Unter dem Namen «Akill» hatte er einen Virus entwickelt, der von Virenschutzprogrammen nicht entdeckt werden konnte.
Owen Thor Walker gestand sechs Cyber-Verbrechen und dennoch konnte und wollte die neuseeländische Justiz dem jugendlichen Charme des Hackerprofis nicht widerstehen. Ohne Verurteilung kam Walker aus dem Prozess davon.
Und anstatt für seine kriminellen Handlungen verurteilt zu werden, wurde der heute 18-jährige Walker mit einem attraktiven Jobangebot belohnt. Die Neuseeländische Telekommunikationsfirma TelstraClear liess sich die Fähigkeiten des Junghackers nicht entgehen und stellte ihn kurzerhand als Sicherheitsberater ein.
«Er kann uns beraten, wie wir die Risiken verkleinern können und wie die Hacker ticken», sagte TelstraClear-Manager Chris Mirams dem Sender Radio New Zealand. Bleibt zu hoffen, dass die Sicherheit der Telekommunikationsfirma im Sinne des Ex-Hackers liegt. (SDA)
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Owen Thor Walker plaudert aus dem Hacker-Nähkästchen. (Keystone)