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Andrej W.*, der Taximörder vom Bodensee, ist heute zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Wegen seiner verminderten Schuldfähigkeit ordnete das Landgericht Konstanz die Unterbringung von W. in einer psychiatrischen Klinik an.
Der 28-Jährige am Bodensee erstochen. Einen Tag zuvor hatte er mit demselben Messer eine Taxifahrerin in Singen auf grausame Weise lebensgefährlich verletzt und vergewaltigt. Die 44-Jährige bleibt für den Rest ihres Lebens körperlich behindert.
Wegen der besonderen Grausamkeit der Verbrechen war die ganze Gegend tagelang in Angst und Schrecken.
Während fast des verschanzt. Erst kurz vor Prozessende hatte er ein umfassendes Geständnis abgelegt. Mit grausigen Details. Der Mann ist gestört. Dass er schwere Verbrechen begangen hat, ist ihm trotzdem klar. So wundert er sich, dass die Familie der ermordeten Taxi-Fahrerin nicht Rache nahm und ihn auch umbrachte: «Ich hätte das getan, wenn man meine Schwester ermordet hätte.»
Ein Gutachten hatte dem Angeklagten schwere Persönlichkeitsstörungen, darunter krankhafte Sexualvorstellungen und Nekrophilie (krankhafter Totenkult, z. B. Geschlechtsverkehr mit Leichen), bescheinigt.
Der Täter ist ein in Russland geborener Mann mit deutschem Pass; deswegen benötigte er im Prozess eine Dolmetscherin. Der Mann wurde wenige Tage nach der Tat in Senftenberg (Brandenburg) gefasst. Auf seine Spur hatte eine DNA-Probe geführt. Diese war ihm 2007 nach mehreren kleineren Diebstählen in Singen genommen worden.(SDA/snx)
*Name der Redaktion bekannt
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Der Taxi-Mörder vom Bodensee: Andrej W. (28) hat am Bodensee zwei Taxi-Fahrerinnen brutal überfallen und vergewaltigt. (ZVG)