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Mit Stichverletzungen am Bein liegt der Schweizer Weltumsegler Pierre-Alain Oberson im Spital in Phuket. (Lars-Göran Dikander)
Pierre-Alain Oberson ankert am Mittwochabend vor der Kata Beach in Phuket. Zusammen mit seiner Thai-Freundin Ponthip Jansom. Gegen 22 Uhr hören beide jemand «Hello» rufen.
Ein Mann im Taucheranzug. Er schwimmt im Wasser. «Ich lud ihn auf mein Boot ein», erzählt Oberson BLICK.
Nach einem Kaffee und einem Bier verabschiedet sich der Fremde. «Er stellte sich lediglich als Michael vor», sagt Oberson.
Doch kurz danach kommt der Mann zurück. Mit Waffe und Klebeband. «Er befahl meiner Freundin, mich zu fesseln», sagt Oberson. Der Schweizer aus Cully bei Lausanne wehrt sich. Dann drückt der Fremde ab. «Eine Art Gummigeschoss traf mich an der Schulter.»
Oberson gelingt es, den Fremden über Bord zu stossen. Doch dieser kommt wieder zurück. Diesmal ist er mit einem Messer bewaffnet.
Der Kampf geht weiter. Schliesslich wirft Oberson den grossen Fischhaken auf den Fremden. «Dann tauchte er unter», sagt Oberson.
Einheimische bringen den Schweizer ins Spital in Phuket. Er hat unter anderem Stichwunden am Bein.
Die Leiche des Tauchers wird gestern früh an Land geschwemmt. Die Polizei geht von einem Raubversuch aus. «Wir kennen die Identität des Toten noch nicht», sagt der lokale Polizeichef.
Oberson weiss noch nicht, ob er seine Weltumseglung fortsetzen kann.