Syrien UNO will Waffenruhe zu Versorgung Eingeschlossener in Syrien nutzen

Genf – Die Vereinten Nationen wollen während der Waffenruhe Lebensmittel in zahlreiche belagerte Städte und Ortschaften in Syrien bringen. In den kommenden Tagen sollen rund 154'000 Menschen in eingeschlossenen Gebieten versorgt werden.

Aktuell auf Blick.ch

Top 3

1 Lehrerin geschwängert Schüler bekommt 6 Millionen Franken Schmerzensgeld
2 Junger Attentäter im Irak Polizei stoppt Bombengürtel-Bub
3 71 Flüchtlinge starben im Kühl-LKW Jetzt bricht der Todes-Schlepper...

Ausland

Immer informiert - Abonnieren Sie den Blick-Newsletter!
Bitte geben Sie eine gültige E-Mail-Adresse ein.
Schön, dass wir Ihnen unsere BLICK News des Tages senden dürfen. Möchten Sie zusätzlich den BLICK Sport Newsletter erhalten?
teilen
teilen
0 shares
Fehler
Melden

Nach UNO-Schätzungen sitzen rund 500'000 Menschen fest in Städten und Dörfern, die von den unterschiedlichen Konfliktparteien eingeschlossen sind. «Es bestehen jetzt die besten Chancen seit fünf Jahren für das syrische Volk, dauerhaft Frieden und Stabilität zu erreichen», sagte der UNO-Regionalkoordinator in der Hauptstadt Damaskus, Jakob El Hillo, am Sonntagabend.

Die Versorgung mit Hilfsgütern allein werde aber nicht ausreichen, die Lage zu verbessern, wenn es nicht einen wirklichen politischen Prozess zur Beendigung des Bürgerkriegs gebe, sagte der UNO-Koordinator. Die Hilfslieferungen sollen nach seinen Worten am (heutigen) Montag in Moadamija beginnen und anschliessend auch die Städte Sabdani, Kufreja, Fua und Madaja erreichen. (SDA)

Publiziert am 29.02.2016 | Aktualisiert am 19.04.2016
teilen
teilen
0 shares
Fehler
Melden
Behelfsmässige Küche in einem Vorort der syrischen Hauptstadt Damaskus: Die UNO will in den nächsten Tagen Hilfsgüter zu tausenden Menschen bringen, die dank der Waffenruhe nun erreichbar sein sollten. (Symbolbild) play
Behelfsmässige Küche in einem Vorort der syrischen Hauptstadt Damaskus: Die UNO will in den nächsten Tagen Hilfsgüter zu tausenden Menschen bringen, die dank der Waffenruhe nun erreichbar sein sollten. (Symbolbild) KEYSTONE/EPA/MOHAMMED BADRA

TOP-VIDEOS