Syrien - UNO UNO-Generalsekretär fordert Wiederaufnahme der Evakuierung Aleppos

New York – Der scheidende UN-Generalsekretär Ban Ki Moon hat eine sofortige Wiederaufnahme der Evakuierungsaktionen in der syrischen Stadt Aleppo gefordert. «Aleppo ist nun ein Synonym für Hölle», sagte Ban am Freitag.

Ban Ki Moon bei seiner letzten Medienkonferenz als UNO-Generalsekretär am Freitag in New York. play
Ban Ki Moon bei seiner letzten Medienkonferenz als UNO-Generalsekretär am Freitag in New York. Keystone/EPA/JUSTIN LANE

Aktuell auf Blick.ch

Top 3

1 Ihr droht lebenslange Haft 17-Jährige vergewaltigt jungen Mann
2 Papa hat sich vertwittert Trump lobt die falsche Ivanka
3 Wegen Brexit UBS könnte 1000 Jobs aus London abziehen

Ausland

Immer informiert - Abonnieren Sie den Blick-Newsletter!
Bitte geben Sie eine gültige E-Mail-Adresse ein.
Schön, dass wir Ihnen unsere BLICK News des Tages senden dürfen. Möchten Sie zusätzlich den BLICK Sport Newsletter erhalten?
teilen
teilen
0 shares
Fehler
Melden

«Das Blutbad in Syrien bleibt ein klaffendes Loch im weltweiten Gewissen», sagte Ban bei seiner letzten Medienkonferenz am UNO-Sitz in New York. Er gibt sein Amt zum Jahreswechsel ab.

Die Vereinten Nationen mobilisierten alle Ressourcen und Mitarbeiter, gleichzeitig müssten die Konfliktparteien alle notwendigen Massnahmen ergreifen, «um eine sichere Wiederaufnahme des Evakuierungsprozesses zu ermöglichen», sagte Ban

Die UNO halte sich bereit, «um jederzeit alles zu tun, um so viele Menschen wie möglich zu retten», betonte er und bedauerte ausdrücklich die Unterbrechung der Evakuierungen.

«Die dringende Priorität ist es, Leben zu retten, die Massaker zu beenden und ein neues Srebrenica zu verhindern», sagte Ban mit Verweis auf das Massaker an tausenden muslimischen Männern und Knaben während des Bosnienkriegs.

Zugleich verwies er darauf, dass nach dem Beginn der Evakuierung Ost-Aleppos am Donnerstag «tausende Menschen» die umkämpfte Stadt verlassen hätten. 194 Verletzte und Kranke seien zur Behandlung in Spitäler in Idlib, in der Umgebung von Aleppo oder in der Türkei gebracht worden. (SDA)

Publiziert am 16.12.2016 | Aktualisiert am 16.12.2016
teilen
teilen
0 shares
Fehler
Melden