Syrien Luftangriff tötet Mitarbeiter von Ärzte-Hilfsorganisation in Syrien

Aleppo – Bei einem Luftangriff im Norden Syriens sind auch vier Mitarbeiter einer medizinischen Hilfsorganisation getötet worden. Sie kamen im Ort Chan Tuman ums Leben, als während eines Rettungseinsatzes nach einem ersten Angriff erneut Bomben fielen.

Luftangriff tötet in Syrien Sanitäter einer Ärzte-Hilfsorganisation play
Erst am Montagabend wurde ein Hilfskonvoi in Syrien bombardiert - nun sind Mitarbeiter einer Hilfsorganisation bei Luftangriffen in Nordsyrien ums Leben gekommen. (Archiv) KEYSTONE/AP Aleppo 24 News/UNCREDITED

Aktuell auf Blick.ch

Top 3

1 Genf, Sydney, Washington Frauen marschieren gegen Trump
2 Sie spielten Billard, als die Schneewalze kam Hotel-Kinder überlebten...
3 Trump erträgt die Wahrheit nicht «Noch nie wohnten so viele Menschen...

Ausland

Immer informiert - Abonnieren Sie den Blick-Newsletter!
Bitte geben Sie eine gültige E-Mail-Adresse ein.
Schön, dass wir Ihnen unsere BLICK News des Tages senden dürfen. Möchten Sie zusätzlich den BLICK Sport Newsletter erhalten?
teilen
teilen
1 shares
Fehler
Melden

Bei den Toten handle es sich um zwei Sanitäter und zwei Fahrer von Rettungsfahrzeugen, sagte eine Sprecherin der Union of Medical Care and Relief Organizations (UOSSM) am Mittwoch in Paris. UOSSM teilte weiter mit, ein Sanitäter befinde sich wegen schwerer Verbrennungen nach dem Angriff am späten Dienstagabend noch in kritischem Zustand.

Unklar war zunächst, wer für den Bombenangriff verantwortlich war. In der Region fliegen normalerweise nur Syrien und sein Verbündeter Russland Luftangriffe.

Syriens Militär hatte am Montagabend die Waffenruhe nach einer Woche für beendet erklärt. Kurz darauf begannen Jets mit heftigen Luftangriffen auf Rebellengebiete in der Provinz Aleppo und der gleichnamigen Stadt. Getroffen wurden in der Region auch Lastwagen eines Konvois mit Hilfsgütern für Notleidende. (SDA)

Publiziert am 21.09.2016 | Aktualisiert am 21.09.2016
teilen
teilen
1 shares
Fehler
Melden