Studie nach 20 Jahren abgeschlossen So gefährlich ist Kiffen

LONDON (GB) - Ein Forscherteam hat zwei Jahrzehnte lang die Folgen des Kiffens untersucht. Gefahr gehe demnach vor allem von den schwerwiegenden Langzeitschäden aus.

In mehreren Bundesstaaten wurden Initiativen zur Legalisierung von Cannabis angenommen. play

In mehreren Bundesstaaten wurden Initiativen zur Legalisierung von Cannabis angenommen.

Daniel Ammann

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Eine britische Studie hat während 20 Jahren die Folgen des Cannabis-Konsums untersucht. Demnach soll Kiffen mentale Probleme verursachen, stark abhängig machen und Türen zu noch härteren Drogen öffnen.

Suchtpotential wie Heroin

Für Wayne Hall, den Leiter der Langzeitstudie, kann Cannabis gemäss den Resultaten der Untersuchung dieselbe Suchtwirkung entfalten wie Heroin oder Alkohol. Auch sind die Konsequenzen vergleichbar: «Süchtige können bei täglichem Konsum über einen längeren Zeitraum ähnliche schwerwiegende Folgen erleiden wie Alkohol- oder Heroinabhängige», so Hall

Der Studie zufolge wird jeder zehnte erwachsene Cannabis-Konsument abhängig von der Droge, unter Jugendlichen sei es sogar jeder sechste, schreibt die Daily Mail. Zudem sei die Bereitschaft, härtere Drogen zu konsumieren, bei Kiffern wesentlich höher.

Psychosen als Langzeitfolgen

Obwohl bisher kein Todesfall infolge einer Cannabis-Überdosis bekannt ist, verursacht die Droge dennoch massive mentale Langzeitschäden. Wie der Professor am Londoner King's College und Berater der Weltgesundheitsorganisation (WHO) schreibt, könne sich als Folge der Sucht bei langjährigen Konsumenten das Risiko von Psychosen, Schizophrenie, Schlaflosigkeit und Depressionen verdoppeln.

Die umfassende Studie warnt auch vor dem Kiffen während der Schwangerschaft. Der Konsum führe zu reduziertem Gewicht des Neugeborenen und könne Krebs, Bronchitis und Herzinfarkte verursachen. (cat)

Publiziert am 08.10.2014 | Aktualisiert am 08.10.2014
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63 Kommentare
  • Marcel  Arenas , via Facebook 08.10.2014
    Ach schon wieder so ne studie die uns der Mainsteam zu verkaufen versucht, aber in warheit ist kanabis mehr als nur eine planze zum rauchen.
  • Walter  Vetter , via Facebook 08.10.2014
    ich bin für die sofortige Freigabe sämtlicher Drogen, unter der Bedingung, dass jegliche finanzielle Unterstützung für süchtige verboten ist. Es soll jeder und jede nach seinem Verstand konsumieren was und soviel er will, aber die Allgemeinheit soll nicht für die Folgeschäden bezahlen müssen. Das ist Schmarotzertum. Uebrigens gilt das auch für Raucher und Alkoholiker.
    • Thomas  Wassmer , via Facebook 09.10.2014
      Wenn wir anfangen zu unterscheiden, wird die Krankenkassen über kurz oder lang noch vielen anderen Leistungen absprechen. So eine Entwicklung muss nicht unbedingt sein.
  • jürg  frey aus teufen
    08.10.2014
    Kann auch nicht schädlicher sein, als all die legalen Psychopharmaka der Chemie-Riesen.
  • Lautenschlager  Patrick , via Facebook 08.10.2014
    Es überrascht nicht, dass Cannabis zum Konsum von stärkeren Drogen führen kann. Beides findet sich in derselben illegalen Ecke, da ist der Schritt nicht weit. Aber es stellt sich die Frage, wer hat was davon, dass es so ist?
    • Thomas  Allensbach 08.10.2014
      Das ist ja der springende Punkt.
      Sobald man Cannabis legalisiert muss keiner mehr ins Milieu um es zu erwerben.
  • Marcus  Thomas 08.10.2014
    Aber normales Rauchen ist gesund? Ist doch völlig egal ob man zum Nikotin welches ja auch eine Droge ist auch noch Cannabis raucht, stark gesundheitsschädlich ist beides. Und weil wir gerade dabei sind, was ist mit Alkohol? Eine Droge sowie ein relativ starkes Nervengift.