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Gegen Ex-Bundespräsident Christian Wulff wird seit heute offiziell ermittelt. «Mit dem Ende der Immunität beginnt automatisch das Ermittlungsverfahren», sagte der Sprecher der Staatsanwaltschaft, Hans-Jürgen Lendeckel.
Die Justiz will gegen Wulff wegen des Anfangsverdachts der Vorteilsannahme ermitteln. Im Fokus des Verfahrens steht das dienstlich-private Verhältnis zwischen Wulff und dem Filmfondsmanager David Groenewold. Auch gegen ihn soll ermittelt werden.
Suche nach dem neuen Bundespräsidenten
Die Parteien suchen derweil mit Hochdruck nach einem Nachfolger für Wulff. Nach einem Spitzentreffen von Union und FDP am Morgen wollten noch heute Nachmittag SPD und Grüne vor die Medien treten. Sie wollen sich zur Kandidatensuche äussern. Offiziell sind bisher noch keine Namen genannt worden.
Nach einem Bericht der deutschen Nachrichtenagentur sollten morgen Abend die Spitzen von CDU, CSU, FDP, SPD und Grünen über die Nachfolge von Christian Wulff beraten. Bundeskanzlerin Angela Merkel hatte angekündigt, den nächsten Bundespräsidenten im Konsens mit SPD und Grünen wählen zu lassen. (SDA/dra)
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