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Der Vorstand der Deutschen Bundesbank Thilo Sarrazin hielt heute in Berlin die Präsentation zu Er verteidigte gerade ruhig seine strittigen Thesen, als eine Eilmeldung mitten in die Buch-Präsentation platzte: die SPD-Spitze hat beschlossen, ihn rauszuwerfen.
Mit seinen Äusserungen, dass Juden alle über ein «bestimmtes Gen» verfügen würden, ist Sarrazin zu weit gegangen. Jetzt muss er die Konsequenzen tragen.
Das Buch hatte arge Kritik hervorgerufen. Sarrazin schlägt darin richtig um sich: Vor allem gegen muslimische Migranten, die sich nicht integrieren wollen, wettert er. Jetzt muss er die Konsequenzen tragen.
Muss er auch den Bundesbank-Posten abgeben?
Auch Bundesbank-Chef Axel Weber hat für heute Nachmittag eine Erklärung angekündigt. Am Mittwochmorgen wird dann eine ausserordentliche Sitzung des Bundesbank-Vorstands einberufen.
Doch Sarrazin selbst ist siegessicher. Er glaubt nicht daran, dass er seinen Job als Bundesbanker verlieren wird. (tmm)